Sonntag, 10. August 2014

Anne Richter liest zweimal in Berlin aus Fremde Zeichen


Am Mittwoch, 20.8. liest Anne Richter im Literarischen Colloqium Berlin (LCB, Am Sandwerder 5, 14109 Berlin) aus "Fremde Zeichen" bei einer gemeinsamen Lesung mit 3 anderen ehemaligen Stipendiaten. Beginn ist um 20 Uhr. 
Und noch einmal im September am 9.9. solo in der Anna-Seghers-Gedenkstätte, Anna-Seghers-Str. 81, 12489 Berlin (Beginn 18 Uhr, um Anmeldung wird gebeten unter: 030-6774725). 

Hören Sie hier ein Radio-Interview der Autorin auf WDR 5.

Hier der Klappentext:
Wer hat ihn nicht, den Traum vom glücklichen Leben? Anfang der sechziger Jahre lernen sie sich beim Landwirtschaftspraktikum kennen: Hans, der künftige Biologiestudent, aufgewachsen in einem thüringischen Dorf, und Margret, die Professorentochter aus der Universitätsstadt. Das Glück scheint zum Greifen nah. Doch die familiäre Herkunft des jungen Paares und die Vergangenheit ihrer Familien könnten unterschiedlicher nicht sein. Die emotionale Kühle ihres Elternhauses lässt Margret nicht los, Hans holen immer wieder die Ängste seiner Dorfkindheit ein. Als die Mauer fällt, wagen sie einen Neuanfang, ebenso wie ihre Tochter, die in den Süden Frankreichs aufbricht.

Donnerstag, 10. Juli 2014

Hinhören! Zuschauen! Mitfühlen!


Liebe Literaturfreunde,

nun hat er auch in Ludwigshafen begonnen, der Kultursommer 2014 unter dem Motto „Mit allen Sinnen“. Haben Sie das überhaupt bemerkt oder waren Sie mit allen Sinnen bei der Fußballweltmeisterschaft? Noch fressen zwar Esel und Elche um die Wette aus Eimern mit Nationalflaggen, noch stellt die „Google Cloud Platform“ hochwissenschaftliche Berechnungen zu Sieg oder Niederlage der nominierten Mannschaften zur Verfügung, doch schon bald wird das alles vorbei sein. Aber keine Bange!

„Hinhören! Zuschauen! Mitfühlen!“ können Sie nicht nur bei der WM, sondern auch am Mittwoch, dem 16. Juli, um 19:00 Uhr bei der Kultursommerlesung der „Literaturwerkstatt Ludwigshafen-Mannheim“.
Wegen des Umbaus der Stadtbücherei findet sie in diesem Jahr in der Stadtteil-Bibliothek Edigheim, Bürgermeister-Fries-Str. 14 in 67069 Ludwigshafen-Edigheim statt.
Sie wissen nicht, wie Sie da hinkommen sollen und das ist Ihnen viel zu umständlich? Da kann ich nur frei nach Per Mertesacker sagen: „Wat wolln Se? ’ne tolle Lesung in ’ner super Umgebung oder ’ne einfache Anfahrt?“

Ich bin sicher, die Antwort wird Ihnen nicht schwerfallen. Wir freuen uns jetzt schon auf Sie.
 
Liebe Grüße
Edith Brünnler

Donnerstag, 3. Juli 2014

Krimi-Autor Claus Probst liest in Eberbach


Ein Mann findet die Leiche eines jungen Mädchens und nimmt sie mit nach Hause. Er weiß, dass das nicht in Ordnung ist. Er weiß auch, dass ein Mörder schon zwei junge Frauen umgebracht hat. Aber er muss so handeln. Die Fallanalytikerin Lena Böll sucht nach einem vermissten jungen Mädchen. Der Serienmörder brüstet sich bereits mit der Tat. Aber nirgendwo wurde eine Leiche gefunden. Lena Böll beginnt ein hochriskantes Spiel, in dem ein Unbekannter zum entscheidenden Faktor wird.
Der Autor hat 2012 den Agatha-Christie-Krimipreis erhalten.

Ort: Buchhandlung Greif, Friedrichstr. 15, 69412 Eberbach
Zeit: Freitag, 11. Juli 19.30 Uhr.
Eintritt: 6,-- Euro

Sonntag, 22. Juni 2014

Rezension: Nummer Zwei von Claus Probst


Wo hat man so etwas schon mal gehört? Einem Serienkiller kommt seine Leiche abhanden. Die sollte eigentlich von der Polizei gefunden werden: Auf perverse Art und Weise abgelegt auf einer Parkbank. Doch das tote Mädchen, Carola, wird von einem anderen entdeckt und nach Hause mitgenommen. Dort liegt sie als Schneewittchen im Tiefkühltruhensarg mit einem Hoppelhasen im Arm. Der Hase hatte früher mal Laura gehört, der Tochter von Romberg, der Tochter von Nummer 2.

Fallanalytikerin Lena Böll wird ins ungeliebte Mannheim zurückbeordert, um den fleißigen Serienkiller zu stoppen. Dort soll sie das Sondereinsatzkommando unterstützen. Mit Serienkillern kennt sich die Schöne aus. Schon einmal hat sie einen Schlitzer selbst aufgeschlitzt. Tough ist sie, aber sie kennt auch ihre Grenzen. Sie ist ein Mensch, den man gern an seiner Seite hätte, wenn man wirklich in Schwierigkeiten stecken würde.

Doch zurück zu Nummer eins, den Vergewaltiger und Entführer. Er ist indessen „not amused“ und krallt sich kurzerhand ein neues Opfer. „Du bist nicht ganz mein Geschmack“ erklärt er ihr. Er hat sie sich zur Vergewaltigung bereit gelegt und mit Fesseln zur völligen Bewegungslosigkeit verdammt. Doch er hat Zeit, denn er wartet auf ein anderes Opfer.

Ist Nummer 2 ein deutscher Thriller? Andere Frage: Handelt es sich bei Claus Probst um einen typisch deutschen Autor? Nicht unbedingt. Gewiss, er findet Metaphern gleich seiner Brüder und Schwestern aus romantischen Epochen, farbige Erzählbilder, die bekräftigen und schwächen, je nach Belieben. Doch da ist auch die rüde pochende Sprechweise von amerikanischen Autoren. Mit dem Wort „verdammt“ und anderen Flüchen wird jedenfalls nicht gespart. Er pflückt sich von den Sträuchern der Literatur das Beste und macht daraus – etwas Eigenes. Die Dramaturgie schwingt sich von Seite zu Seite und hält den Leser (oder in meinem Fall Hörer, denn ich hatte das Hörbuch) bei der Stange.

Ob zum Schluss doch noch alles gut ausgeht? Was wäre ich für eine Kollegin der schreibenden Zunft, wenn ich das Ende verriete. Nein, nein, das sollt ihr, geschätzte Leserinnen und Leser dieser Rezension selbst erleben. Soviel sei verraten: Das Ende ist, wie der ganze Roman, brillant erzählte Spannungsliteratur.


Text: A. Netera

Claus Probst: Nummer Zwei, Fischer Taschenbuch, 400 Seiten, EUR 9,99
 

Sonntag, 8. Juni 2014

Mannheimer Literaturpreis 2014

Auch in diesem Jahr schreibt die Mannheimer Literaturgruppe Räuber ´77 einen Preis aus, diesmal in der Sparte Lyrik.

Wichtige Einschränkung:
Teilnahmeberechtigt sind Autorinnen/Autoren, die in einem Umkreis von 100 km um Mannheim ansässig sind. Für Mitglieder der Literaturgruppen in der Metropolregion Rhein/Neckar gilt diese räumliche Beschränkung nicht.

Das gibt es zu gewinnen:
1. Preis 500 Euro
2. Preis 300 Euro
3. Preis 200 Euro

Das sind die Anforderungen:
1. Das Thema lautet Glücksfälle.
2. Von jedem Autor können bis zu drei Gedichte auf maximal drei Normseiten DIN A4 (30 Zeilen x 60 Anschläge = 1800 Anschläge) eingereicht werden.
3. Die Texte müssen unveröffentlicht sein.
4. Einsendeschluss ist der 30. Juni 2014.

Unter diesem Link finden Sie die Originalausschreibung.

Dienstag, 3. Juni 2014

Schauspiel und Lyrik im Schlossgarten zu Schwetzingen


Am 15. Juni 2014 laden Schlösser, Burgen und Gärten in Baden-Württemberg zum Schloss-Erlebnistag ein.
Schon Hölderlin und Eichendorff fühlten sich vom Schwetzinger Schlossgarten unwiderstehlich angezogen. Diese Tradition setzt die Autorengruppe LitOff mit ihrer Lyrik-Performance im sommerlichen Grün des Schwetzinger Schlossgartens fort. Das Besondere: Die Natur- und Liebesgedichte werden von den Schauspielern Marina Tamassy und Gerhard Piske vor der klassisch-romantischen Kulisse des Minerva-Tempels inszeniert.

Zeit: Sonntag, 15. Juni 2014. 
Beginn der Vorstellungen: 13.00 Uhr und 16.00 Uhr.
Ort: Schlossgarten in Schwetzingen.
 

Mittwoch, 21. Mai 2014

FlussAuf FlussAb - Literarisches TreibGut in Ludwigshafen und Freinsheim


Liebe Literaturfreunde,

Autoren werden oft gefragt, woher sie denn ihre Geschichten nehmen. Den einen kommen die besten Einfälle in der Badewanne, andere brauchen die Atmosphäre eines Cafés, um kreativ zu werden. Beim Wettbewerb der Literatur Offensive haben die Teilnehmer ihre Ideen aus dem Fluss gefischt.
FlussAuf FlussAb - Literarisches TreibGut heißt das daraus entstandene Buch, das wir Ihnen am Freitag, dem 23. Mai 2014, um 19:00 Uhr auf dem Lutherplatz am Turm 33, Maxstr. 33 in 67059 Ludwigshafen vorstellen werden. Freuen Sie sich auf Geschichten von 10 Autoren aus der Metropolregion Rhein-Neckar, zu denen auch ich gehöre, denn „Aus mir is was worre“. Die Moderation übernimmt Frank D. Montalbano, für die musikalische Untermalung sorgt Nils Ehlert auf dem Cello.

Und weil gerade so schönes Wetter ist, werden Lothar Seidler und ich am Sonntag, dem 25. Mai 2014 beim „Literarischen Sonntag im Park“ einige Geschichten zum Besten geben. Das Ganze findet im Rahmen eines bunten Programms im Retzerpark, Herrenstr. 10 in 67251 Freinsheim statt.

Liebe Grüße
Edith Brünnler