Mittwoch, 6. Februar 2013
Nord-Mord-Award 2013
Auch im Norden lässt sich morden... und darüber schreiben. Der erste und bisher einzige Krimipreis Schleswig-Holsteins wird 2013 im Rahmen des Krimifestivals "KrimiNordica" verliehen.
Zu gewinnen gibt es:
1. Preis: 1000 Euro
2. Preis: 500 Euro
3. Preis 250 Euro
Darüber hinaus sind drei Publikumspreise ausgelobt - und die zehn Krimis der Shortlist werden in einer Anthologie veröffentlicht.
Das sind die Anforderungen:
1. Der Text darf nicht mehr als 19.000 Zeichen inklusive Leerzeichen umfassen.
2. Der Kurzkrimi muss in Schleswig-Holstein spielen. Es reicht nicht, einen Ortsnamen zu nennen, wenn die Handlung ebenso gut an einem beliebigen Ort spielen könnte! Der regionale Bezug in Form des typischen Charakters von Mensch und Landschaft sollte deutlich erkennbar sein.
3. Einsendeschluss ist der 31.05.2013.
4. Ein Online-Formular muss ausgefüllt werden.
Das Formular und weitere Informationen finden sich unter:
www.mein-itzehoe.de/krimi-nordica.html
Dienstag, 5. Februar 2013
Walter-Kempowski-Literaturpreis 2013
Der Walter-Kempowski-Literaturpreis wird alle zwei Jahre vergeben - 2013 ist es wieder so weit. Dieses Jahr lautet das Thema: Besser geht ´s nicht.
Zu gewinnen gibt es:
1. Preis: 6.000 €
2. Preis: 2.500 €
3. Preis: 1.500 €
Anforderungen:
Der Umfang der Texte mit der Schriftart Courier New darf höchstens 5 DIN-A4 Seiten mit je 30 Zeilen á 60 Anschlägen (1.800 Zeichen ohne Leerzeichen) betragen. Längere oder handschriftliche Texte werden nicht berücksichtigt. Es muss sich um eine geschlossene literarische Erzählung handeln (keine Berichte, Reportagen, Essays u. ä.). Das Manuskript muss kopierfähig sein, d. h. es darf nicht geknickt, geheftet, gefalzt oder sonst wie verbunden sein.
Teilnehmen dürfen Autoren und Autorinnen der Jahrgänge ab 1962.
Einsendeschluss ist der 28.02.2013.
Beiträge bitte senden an:
Hamburger Autorenvereinigung
c/o Zeitform Kunst-Büro
Eulenstraße 51
22765 Hamburg
Weitere Informationen gibt es hier in der Originalausschreibung.
Zu gewinnen gibt es:
1. Preis: 6.000 €
2. Preis: 2.500 €
3. Preis: 1.500 €
Anforderungen:
Der Umfang der Texte mit der Schriftart Courier New darf höchstens 5 DIN-A4 Seiten mit je 30 Zeilen á 60 Anschlägen (1.800 Zeichen ohne Leerzeichen) betragen. Längere oder handschriftliche Texte werden nicht berücksichtigt. Es muss sich um eine geschlossene literarische Erzählung handeln (keine Berichte, Reportagen, Essays u. ä.). Das Manuskript muss kopierfähig sein, d. h. es darf nicht geknickt, geheftet, gefalzt oder sonst wie verbunden sein.
Teilnehmen dürfen Autoren und Autorinnen der Jahrgänge ab 1962.
Einsendeschluss ist der 28.02.2013.
Beiträge bitte senden an:
Hamburger Autorenvereinigung
c/o Zeitform Kunst-Büro
Eulenstraße 51
22765 Hamburg
Weitere Informationen gibt es hier in der Originalausschreibung.
Samstag, 12. Januar 2013
Neuerscheinung: Kämpfen wie Männer von Anne Richter
Die LitOff-Autorin Anne Richter veröffentlicht mit "Kämpfen wie Männer" ihren ersten Erzählband.
"Am Abend setzte sich Maren an den Schreibtisch und fasste den Stift so fest, dass ihre Hand zu verkrampfen drohte. Im Treppenhaus des Internats tanzten Fledermäuse auf ihrem Weg ins Winterquartier. Maren hätte gerne eine von ihnen gefangen und gestreichelt, bekam jedoch eine Gänsehaut, als sie sich vorstellte, die Hautlappen ihrer Flügel zu berühren."
"Lieber Robert. Die Tinte rann verblichen aus dem Umschlag und sickerte in die matschige Erde ein, ich suchte ein Wort, das über die Tage wachen könnte, doch die Temperaturen sind gesunken, und die Erde scheint sich allmählich zu härten."
Anne Richter zeigt mit dem Prosadebüt "Kämpfen wie Männer", dass ihre wortgewandten Darstellungen einen gleichwohl scharfen, wie überraschend romantischen Blick auf die Menschen in ihren Erzählungen freigeben. Verdientermaßen wurde sie 2011 für den Bachmannpreis bei den 35. Tagen der Literatur nominiert. Die Erzählung "Geschwister", die sie in Klagenfurt vorgetragen hat, erscheint nun erstmalig in dem druckfrischen Erzählband.
Anne Richter, Kämpfen wie Männer, Edition Muschelkalk der Literarischen Gesellschaft Thüringen, Band 37, ISBN 978-86160-337-5, Klappenbroschur, 92 Seiten, 11,-- Euro, Wartburg Verlag, Weimar.
Biographie: Anne Richter wurde 1973 in Jena geboren. Nach dem Studium der Romanistik und Anglistik in Jena, Oxford und Bologna, lebt und schreibt die Autorin in Heidelberg.
Auszeichnungen:
2004 erster Preis beim Literaturwettbewerb des Verlags Schwarzkopff Buchwerke.
Stipendien:
2005: Stipendium des Landes Thüringen.
2006: Arbeitsstipendium des Förderkreises deutscher Schriftsteller in Baden-Württemberg.
2008: Werkstattstipendium der Jürgen-Ponto-Stiftung in Edenkoben.
2009: Stipendium Prosawerkstatt des LCB.
2011: Stipendium der Kunststiftung Baden-Württemberg.
Mehr zur Literatur Offensive Heidelberg unter: Litoff.de.
Dienstag, 8. Januar 2013
Kurzgeschichtenpreis des MDR 2013
Alle Jahre wieder - schreibt der MDR seinen Literaturpreis aus. Der einzige Unterschied zum letzten Jahr besteht darin, dass er 2013 noch ein bisschen besser dotiert ist.
Das gibt es zu gewinnen:
1. Preis: 5.000 Euro
2. Preis: 2.500 Euro
3. Preis: 1.500 Euro
Publikumspreis: 1.000 Euro
Weitere Teilnehmer der Endrunde erhalten ein Honorar.
Darüber hinaus werden 25 Kurzgeschichten von Michael Hametner in der Anthologie "Das Beste aus dem MDR-Literaturwettbewerb" veröffentlicht, auch dafür gibt es ein Honorar.
Das sind die Bedingungen:
1. Eingereicht werden dürfen nur erzählende Texte (Kurzgeschichte, Shortstory).
2. Das Manuskript darf 15 Vorleseminuten (ca. 6 Seiten mit je 30 Zeilen á 60 Anschläge oder rund 11.000 Zeichen) nicht überschreiten und muss in zwei Exemplaren eingereicht werden.
3. Jeder Einsender muss sich auf einen unveröffentlichten Text beschränken.
4. Der Einreichung müssen eine Übersicht über bisherige Veröffentlichungen und eine Kurzvita (12 Zeilen) beiliegen. Mit anderen Worten: Schlechte Karten für Anfänger.
5. Das Manuskript darf keinen Autorennamen enthalten.
6. Einsendeschluss ist der 31. Januar 2013.
Das ist die Adresse:
Mitteldeutscher Rundfunk
Figaro
Kennwort: Literaturwettbewerb
Postfach 100122
06140 Halle
Hier ist der Originallink.
Aber auch in diesem Jahr gilt: Nicht zu viel erwarten, wahrscheinlich werden erneut über 2.000 Kurzgeschichten eingereicht. Und die Auswahl wird vermutlich wieder einmal sehr subjektiv sein.
Trotzdem: Alles Gute!
Das gibt es zu gewinnen:
1. Preis: 5.000 Euro
2. Preis: 2.500 Euro
3. Preis: 1.500 Euro
Publikumspreis: 1.000 Euro
Weitere Teilnehmer der Endrunde erhalten ein Honorar.
Darüber hinaus werden 25 Kurzgeschichten von Michael Hametner in der Anthologie "Das Beste aus dem MDR-Literaturwettbewerb" veröffentlicht, auch dafür gibt es ein Honorar.
Das sind die Bedingungen:
1. Eingereicht werden dürfen nur erzählende Texte (Kurzgeschichte, Shortstory).
2. Das Manuskript darf 15 Vorleseminuten (ca. 6 Seiten mit je 30 Zeilen á 60 Anschläge oder rund 11.000 Zeichen) nicht überschreiten und muss in zwei Exemplaren eingereicht werden.
3. Jeder Einsender muss sich auf einen unveröffentlichten Text beschränken.
4. Der Einreichung müssen eine Übersicht über bisherige Veröffentlichungen und eine Kurzvita (12 Zeilen) beiliegen. Mit anderen Worten: Schlechte Karten für Anfänger.
5. Das Manuskript darf keinen Autorennamen enthalten.
6. Einsendeschluss ist der 31. Januar 2013.
Das ist die Adresse:
Mitteldeutscher Rundfunk
Figaro
Kennwort: Literaturwettbewerb
Postfach 100122
06140 Halle
Hier ist der Originallink.
Aber auch in diesem Jahr gilt: Nicht zu viel erwarten, wahrscheinlich werden erneut über 2.000 Kurzgeschichten eingereicht. Und die Auswahl wird vermutlich wieder einmal sehr subjektiv sein.
Trotzdem: Alles Gute!
Dienstag, 1. Januar 2013
Kurzgeschichte Silvester - Teil 3
Am Silvestermorgen kauft Ramona fürsorglich ein wenig für die Party ein. Alles was jetzt nicht mehr in den Kühlschrank passt, kann sie ja auf den Balkon stellen, schließlich ist es um die null Grad kalt. Sie hat eine riesige Torte mit einer schokoladigen Jahreszahl erstanden. Sie balanciert gerade fünf Flaschen Sekt, als das Telefon klingelt.
Leo: Du Ramona, Theo und ich haben gestern entschieden, dass wir nun doch nicht an den Feierlichkeiten teilzunehmen, insbesondere da die Sache mit dem Wetter weiterhin unklar bleibt. Maria kann leider auch nicht kommen.
Ramona: Wer bleibt denn dann noch übrig?
Leo: Vielleicht Du, Isabell und Sebastian?
Ramona: Sebastian hat wieder mal nur halb zugesagt habe. Und ehrlich gesagt habe ich jetzt bald auch keine Lust mehr auf Silvester.
Nach dem Telefonat ruft Ramona Isabell an und informiert sie über den neuesten Stand. Leicht erhitzt fragt sie nach Sebastians Nummer. Ramona ist sauer und will Sebastian absagen. Ramona klagt am Telefon, dass in dieser vermaledeiten Weihnachtszeit nie etwas bei ihr klappte. Erst habe ihr untreuer Freund sich in die Arme seiner ach so lieben Nebenfrau gerettet und nun klappt die Silvesterparty nicht. Jedes Jahr gäbe es unliebsame Überraschungen und immer zwischen Weihnachten und Neujahr. Sie könne schon keinen Zimttee mehr trinken und keine Weihnachtslieder mehr ertragen. Isabell versucht sie zu beschwichtigen und rät ihr, doch noch irgendeine Feier auf die Beine zu stellen und dass Sebastian doch so ein netter Kerl sei, den man keinesfalls einfach so ausladen sollte. Es dauert eine ganze Weile bis Ramona überzeugt ist, doch noch eine Party anzugehen. Isabell ruft noch einmal bei Leo an und versucht ihn zu überreden. Sie weist nochmals darauf hin, dass es nicht so gut sei, wenn Ramona allein Silvester feiern müsste, da sie doch sehr traurig sei, wegen der Sache mit ihrem Freund. Leo verspricht noch mal bei Theo nachzufragen. Isabell zieht sich die Decke über den Kopf und schaltet die Lampe aus.
Sie wacht auf, als ihr zukünftiger Verlobter an der Tür klingelt. Isabell sprüht sich etwas Glitzerspray in die Haare und zieht einen winterlich kurzen Rock an. Dann klingeln sie bei Ramona, mit entspanntem Lächeln öffnet diese die Tür. Sie trägt ein rotes, glitzerndes Abendkleid und hat ihre Haare hochgesteckt. Isabell weicht zunächst erschreckt zurück, da sie mit dem Glitzerspray nun nicht mehr mithalten kann, gewöhnt sich aber dann an den Anblick und zerrt ihren Begleiter eilig hinter ihr her ins Wohnzimmer. Im Hintergrund zirpt feierliche, klassische Musik und der Duft einer Gemüsesuppe zieht durch die Räume. Isabell wird von einer munter löffelnden Runde begrüßt. Leo und Theo sind da und unterhalten sich über Cäsar und Brutus. Zwischen ihnen versperrt ein mächtiger dreiarmiger Kerzenständer die Sicht. Die Flämmchen werden je nach Gesprächspartner mal zu Theo, dann wieder zu Leo hin verbogen. Sebastian freut sich, Isabell zu sehen und fragt sie nach den neuesten Neuigkeiten. Ramona, die schnell noch weitere Gläser und Suppenteller herbei trägt, weist mit einem verschmitzten Grinsen auf die bevorstehende Verlobung von Isabell hin. Leo verschluckt sich an der Gemüsesuppe.
Nachdem das letzte Würstchen aus der Suppe gefischt wurde, verziehen sich Theo und Leo zum Rauchen auf den Balkon. Ein neues Gesellschaftsspiel wird ausgegraben. Sebastian, Ramona, Isabell und ihr quasi Verlobter vertiefen sich in die Verwirrungen einer undurchsichtigen Spielanleitung.
Beinahe wird der Jahreswechsel darüber vergessen. Doch eine Nachbarin klingelt noch und kommt mit einer Sektflasche dazu. Theo und Leo liegen in Ramonas Bett und bilden einen separaten Gesprächskreis. Das Thema, das mit großen Gelächtersalven quittiert wird, ist diesmal ein Buch aus Ramonas Schrank, mit dem Titel „Wie schreibe ich eine erfolgreiche Kurzgeschichte?“ Nachdem die letzte herrliche Rakete im verrauchten Abendhimmel erlischt, will Isabell nach Hause und ins Bett. Eine halbe Stunde später brechen Theo und Leo auf, um die Bahn nach Heidelberg zu erreichen. Sebastian und Ramona philosophieren über das vergangene Jahr. Irgendwann später legt sich Sebastian auf die Behelfsmatratze und schläft selig ein.
01.01.
Am Neujahrsmorgen ruft Ramona Isabell an. Sebastian sei schon auf dem Weg, aber sie habe schon wieder ein neues Problem, bei dem sie dringend Isabells Rat brauche: Leo habe sie zu einem Heringessen eingeladen und sie habe nun eigentlich keine Lust mehr dazu. Sie frage sich nun also, ob sie ihm jetzt noch absagen könne?
Ende.
Text: Anette Butzmann
Mehr von der Autorin z.B. unter Eisblutgeschichten.
Montag, 31. Dezember 2012
Kurzgeschichte Silvester - Teil 2
27.12.
Nach den erschöpfenden Weihnachtsfeierlichkeiten im Kreise der Verwandtschaft treffen sich Leo und Isabell bei Ramona, um „Ewig grüßt das Murmeltier" anzuschauen.
Isabell: Hast Du Maria schon gefragt? Ich meine wegen dem Bauchtanzen.
Leo schüttelt den Kopf und gräbt sofort das Handy aus seinem Rucksack, da ihm bei diesem Stichwort einfällt, dass Maria vor ein paar Tagen Geburtstag gehabt habe und er vergessen habe zu gratulieren. Maria meldet sich über Handy, aber es rauscht so laut, dass man sie fast nicht verstehen kann:
Maria: Rat mal wo ich bin?
Leo: Wohl nicht zuhause?
Maria: Ich mache zum ersten Mal alleine einen Rundflug mit dem Segelflieger. Leo: Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag, nachträglich.
Maria: Danke, aber leider kann ich nicht länger telefonieren. Der Flieger.
Leo: Kommst Du zu unserer Silvesterparty?
Maria: Was?
Leo: Wir feiern im üblichen Kreis Silvester, kommst Du? Am besten mit Bauchtanzkostüm sagt Isabell.
Maria: Ja, ich komme und bringe auch die Musik mit. Hat Thomas denn einen Kassettenrekorder oder einen CD Player?
Isabell verspricht das noch in Erfahrung zu bringen. Am gleichen Abend bekommt Isabell Halsschmerzen. Sie schiebt das heimlich auf eine Allergie gegen Weihnachtsplätzchen mit Haselnüssen oder auf die anstehende Verlobungsfeier. Am folgenden Tag schreibt sie Thomas eine E-Mail.
29.12.
Zwei Tage vor Silvester telefoniert Thomas mit Leo. Thomas erklärt etwas genervt, dass es ihn wundere, noch nichts von den anderen gehört zu haben. In einer E-Mail von Isabell stehe nun, dass die Feier tatsächlich stattfinde, aber er könne leider für die Feierlichkeiten jetzt nichts mehr vorbereiten, da er sich um die Familie kümmern müsse. Doch weil er sowieso davon ausgehe, dass Getränke und Salate von den anderen mitgebracht würden, wäre das ja auch nicht so schlimm. Leo überlegt kurz und resümiert, dass eigentlich nur er und Isabell etwas mitbringen würden. Er wisse von Theo, Ramona und Maria, dass sie nichts mitbringen könnten. Thomas sagt, da könne er jetzt nichts machen und man sehe sich dann halt an Silvester um 20 Uhr.
Am Abend treibt es Leo in die nächste Kneipe, um mit Theo ein Bierchen zu trinken. Zwischenzeitlich hat sich die Hauptstraße in ein Winter Wonderland verwandelt. Große Schneeflocken versperren Leo die Sicht und vergraben sich tief zwischen Hals und Jacke, da Leo den Schal im Wohnzimmer vergessen hat. Mit Mühe erreicht er nach einem kurzen, rutschigen Spaziergang die rettende Kneipe. Hinter einer Wand aus grauem Qualm verbirgt sich Theo, der bereits ein Gläschen Rotwein schlürft. Leo setzt sich dazu und erzählt vom letzten Telefonat mit Thomas. Theo fragt, ob das überhaupt noch etwas würde mit dieser Silvesterfeier. Schließlich wohne Thomas hoch droben über Heidelberg und die Wetterlage spreche eindeutig gegen das Erklimmen eines schneebedeckten kleinen Gebirges, ob mit oder ohne Auto. Darauf kann Leo nichts Gegenteiliges erwidern. Bevor die beiden gehen, erinnert Theo Leo noch an das Heringessen nach Silvester und ob Leo sich schon nach einer geeigneten Begleitung für den Termin ungesehen hätte. Leo verneint.
30.12.
Kurz entschlossen greift Leo zum Telefon und ruft Isabell an.
Leo: Hast Du am ersten Januar schon was vor?
Isabell: Warum?
Leo: Also, Theo hat sich nach alter Tradition mit Freunden zum Heringsessen verabredet. Aber in diesem Jahr fehlen noch zwei Gäste. Kannst Du?
Isabell: Ich weiß nicht.
Leo: Ach und übrigens, Thomas erwartet volle Bewirtung, aber Theo, Maria und Ramona können nichts mitbringen.
Isabell: Wieso eigentlich?
Leo: Keine Ahnung.
Isabell: Es ist mir sehr unangenehm, aber es wird wohl aus beidem nichts.
Leo: Was?
Isabell: Nee, ich hab die Grippe oder so was, ich kann dieses Jahr weder an der Silvesterparty noch am Heringessen teilnehmen.
Leo: Na wunderbar, dann hängt das Essen an mir. Und Thomas hat am Tag zuvor auch nicht besonders begeistert geklungen.
Isabell: Naja, Thomas will halt auch endlich mal wieder in Ruhe mit seiner Familie feiern. Vielleicht hat sich Thomas zwar anfänglich über das Feiern im üblichen kleinen Kreis gefreut und dann … der ganze Stress.
Leo: Und das Wetter ist ja auch eher schlecht … und Theo und ich würden es sowieso eher vorziehen zuhause zu feiern.
Isabell: Aber, aber nein, was ist mit Ramona? Es ist nicht gut, wenn Ramona ganz alleine Silvester verbringt, wenn ihr Freund dieses Jahr mit seiner anderen Frau rumturtelt.
Leo: Jaja
Isabell: Ich rufe Ramona an, schließlich ist morgen ja schon Silvester. Vielleicht machen wir was Kleines bei ihr.
Eine Telefonkette wird verabredet. Isabell telefoniert also mit Ramona, Ramona mit Leo, Leo mit Thomas und Thomas meldet bei Isabell zurück, dass sich die anderen entschlossen haben, bei Ramona zu feiern. Er sei zwar sehr enttäuscht, da er sich auf die Party vorbereitet habe, 20 Brötchen bestellt und einige Flaschen kaltgestellt habe, aber man könne da nichts machen. Außerdem wundere ihn, dass Isabell so plötzlich krank würde. Thomas fragt, ob Sebastian dann wenigstens bei Isabell übernachten könnte, da er sich zusätzlich angekündigt habe. Nach einem kurzen Hustenanfall sind beide überzeugt, dass Sebastian wohl lieber dann bei Ramona übernachten sollte. Thomas verspricht noch mal dort nachzufragen. Infolge der Verständigungsschwierigkeiten wird das Gespräch mit Thomas relativ kurz.
Fortsetzung folgt.
Nach den erschöpfenden Weihnachtsfeierlichkeiten im Kreise der Verwandtschaft treffen sich Leo und Isabell bei Ramona, um „Ewig grüßt das Murmeltier" anzuschauen.
Isabell: Hast Du Maria schon gefragt? Ich meine wegen dem Bauchtanzen.
Leo schüttelt den Kopf und gräbt sofort das Handy aus seinem Rucksack, da ihm bei diesem Stichwort einfällt, dass Maria vor ein paar Tagen Geburtstag gehabt habe und er vergessen habe zu gratulieren. Maria meldet sich über Handy, aber es rauscht so laut, dass man sie fast nicht verstehen kann:
Maria: Rat mal wo ich bin?
Leo: Wohl nicht zuhause?
Maria: Ich mache zum ersten Mal alleine einen Rundflug mit dem Segelflieger. Leo: Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag, nachträglich.
Maria: Danke, aber leider kann ich nicht länger telefonieren. Der Flieger.
Leo: Kommst Du zu unserer Silvesterparty?
Maria: Was?
Leo: Wir feiern im üblichen Kreis Silvester, kommst Du? Am besten mit Bauchtanzkostüm sagt Isabell.
Maria: Ja, ich komme und bringe auch die Musik mit. Hat Thomas denn einen Kassettenrekorder oder einen CD Player?
Isabell verspricht das noch in Erfahrung zu bringen. Am gleichen Abend bekommt Isabell Halsschmerzen. Sie schiebt das heimlich auf eine Allergie gegen Weihnachtsplätzchen mit Haselnüssen oder auf die anstehende Verlobungsfeier. Am folgenden Tag schreibt sie Thomas eine E-Mail.
29.12.
Zwei Tage vor Silvester telefoniert Thomas mit Leo. Thomas erklärt etwas genervt, dass es ihn wundere, noch nichts von den anderen gehört zu haben. In einer E-Mail von Isabell stehe nun, dass die Feier tatsächlich stattfinde, aber er könne leider für die Feierlichkeiten jetzt nichts mehr vorbereiten, da er sich um die Familie kümmern müsse. Doch weil er sowieso davon ausgehe, dass Getränke und Salate von den anderen mitgebracht würden, wäre das ja auch nicht so schlimm. Leo überlegt kurz und resümiert, dass eigentlich nur er und Isabell etwas mitbringen würden. Er wisse von Theo, Ramona und Maria, dass sie nichts mitbringen könnten. Thomas sagt, da könne er jetzt nichts machen und man sehe sich dann halt an Silvester um 20 Uhr.
Am Abend treibt es Leo in die nächste Kneipe, um mit Theo ein Bierchen zu trinken. Zwischenzeitlich hat sich die Hauptstraße in ein Winter Wonderland verwandelt. Große Schneeflocken versperren Leo die Sicht und vergraben sich tief zwischen Hals und Jacke, da Leo den Schal im Wohnzimmer vergessen hat. Mit Mühe erreicht er nach einem kurzen, rutschigen Spaziergang die rettende Kneipe. Hinter einer Wand aus grauem Qualm verbirgt sich Theo, der bereits ein Gläschen Rotwein schlürft. Leo setzt sich dazu und erzählt vom letzten Telefonat mit Thomas. Theo fragt, ob das überhaupt noch etwas würde mit dieser Silvesterfeier. Schließlich wohne Thomas hoch droben über Heidelberg und die Wetterlage spreche eindeutig gegen das Erklimmen eines schneebedeckten kleinen Gebirges, ob mit oder ohne Auto. Darauf kann Leo nichts Gegenteiliges erwidern. Bevor die beiden gehen, erinnert Theo Leo noch an das Heringessen nach Silvester und ob Leo sich schon nach einer geeigneten Begleitung für den Termin ungesehen hätte. Leo verneint.
30.12.
Kurz entschlossen greift Leo zum Telefon und ruft Isabell an.
Leo: Hast Du am ersten Januar schon was vor?
Isabell: Warum?
Leo: Also, Theo hat sich nach alter Tradition mit Freunden zum Heringsessen verabredet. Aber in diesem Jahr fehlen noch zwei Gäste. Kannst Du?
Isabell: Ich weiß nicht.
Leo: Ach und übrigens, Thomas erwartet volle Bewirtung, aber Theo, Maria und Ramona können nichts mitbringen.
Isabell: Wieso eigentlich?
Leo: Keine Ahnung.
Isabell: Es ist mir sehr unangenehm, aber es wird wohl aus beidem nichts.
Leo: Was?
Isabell: Nee, ich hab die Grippe oder so was, ich kann dieses Jahr weder an der Silvesterparty noch am Heringessen teilnehmen.
Leo: Na wunderbar, dann hängt das Essen an mir. Und Thomas hat am Tag zuvor auch nicht besonders begeistert geklungen.
Isabell: Naja, Thomas will halt auch endlich mal wieder in Ruhe mit seiner Familie feiern. Vielleicht hat sich Thomas zwar anfänglich über das Feiern im üblichen kleinen Kreis gefreut und dann … der ganze Stress.
Leo: Und das Wetter ist ja auch eher schlecht … und Theo und ich würden es sowieso eher vorziehen zuhause zu feiern.
Isabell: Aber, aber nein, was ist mit Ramona? Es ist nicht gut, wenn Ramona ganz alleine Silvester verbringt, wenn ihr Freund dieses Jahr mit seiner anderen Frau rumturtelt.
Leo: Jaja
Isabell: Ich rufe Ramona an, schließlich ist morgen ja schon Silvester. Vielleicht machen wir was Kleines bei ihr.
Eine Telefonkette wird verabredet. Isabell telefoniert also mit Ramona, Ramona mit Leo, Leo mit Thomas und Thomas meldet bei Isabell zurück, dass sich die anderen entschlossen haben, bei Ramona zu feiern. Er sei zwar sehr enttäuscht, da er sich auf die Party vorbereitet habe, 20 Brötchen bestellt und einige Flaschen kaltgestellt habe, aber man könne da nichts machen. Außerdem wundere ihn, dass Isabell so plötzlich krank würde. Thomas fragt, ob Sebastian dann wenigstens bei Isabell übernachten könnte, da er sich zusätzlich angekündigt habe. Nach einem kurzen Hustenanfall sind beide überzeugt, dass Sebastian wohl lieber dann bei Ramona übernachten sollte. Thomas verspricht noch mal dort nachzufragen. Infolge der Verständigungsschwierigkeiten wird das Gespräch mit Thomas relativ kurz.
Fortsetzung folgt.
Sonntag, 30. Dezember 2012
Kurzgeschichte Silvester - Teil 1
Anette Butzmann
Silvester
Mitte November ruft Leo Isabell an
Leo: Hallo Isabell.
Isabell: Hallo Leo, schön dass Du anrufst.
Leo: Du, ich habe noch gar keine Idee für Silvester.
Isabell: Der übliche kleine Kreis könnte doch zusammen feiern. Du und ich und Thomas, Ramona und vielleicht sogar Sebastian?
Leo: Ob Sebastian überhaupt kommen würde?
Isabell: Weiß nicht, er kommt ja fast nie zu Parties, aber mal sehen.
Leo: Die Idee ist gut, ich muss aber noch Theo unterbringen.
Als Isabell vorschlägt, man könnte ja bei Thomas feiern, da dieser hoch über Heidelberg wohne und von dort das Feuerwerk ausnehmend schön zu sehen sei, sind beide vollauf begeistert. Nun müsse man nur noch herumfragen.
Ein paar Tage später erkundigt sich Isabell telefonisch, ob Leo nun schon bei Thomas angefragt habe. Er verneint, weiß aber von Ramona dass sie auch dabei sein wolle, da ihr Lieblingsfreund in diesem Jahr mit seiner anderen Frau feiern würde.
23.12.
Einen Tag vor Weihnachten haben sich Isabell und Leo im Restaurant zum Käsefondueessen verabredet. Das haben die beiden schon früher gerne gemacht, als sie noch ein Paar waren. Isabell will eigentlich von der anstehenden Verlobung berichten, aber verschiebt diese Nachricht dann doch besser auf ein anderes Mal.
Isabell: Hast Du Thomas schon angerufen?
Leo: Thomas freut sich schon auf Silvester.
Isabell: Aber?
Leo: Aber seine Familie besucht ihn auch, sogar der Vater.
Isabell: Was macht der eigentlich beruflich?
Leo: Er ist Professor der Atomphysik und Leiter eines großen Kernkraftwerkes.
Isabell: Bringt er dann auch seine neue Frau mit? Oder wo lässt er die dann?
Leo: Weiß nicht.
Isabell: Kommt Maria auch zur Party? Maria hat ein Bauchtanzkostüm und dann könnten alle Frauen zusammen tanzen? Natürlich nicht richtig, nur so ein bisschen aus Spaß.
Leo: Weiß ich nicht, aber Du kannst Maria ja fragen.
*
Am Abend geht Leo noch mit Theo in den „Goldenen Schwan“. Leo bestellt das obligatorische Weißbier und Theo den obligatorischen Hausmarke Rotwein und eine Flasche Wasser. Leo fragt Theo diplomatisch, was sie dieses Jahr zu Silvester unternehmen wollten. Zum Thema Silvester fällt Theo ein, dass es mal einen Papst Silvester gegeben habe, der etwas geschenkt bekommen hatte, aber dann eigentlich doch nicht, weil die Geschenkurkunde gefälscht wurde. Leo krümelt seinen Tabak über den Tisch und stopft sich umständlich eine neue Zigarette. Er sagt, das sei lange her als er das letzte Mal davon hörte. Er erinnere sich an einen Begriff der „Konstantinische Schenkung“ hieße und dass diese von Konstantin dem soundsovielten an diesen Papst Silvester ging, offenbar als Gegenleistung für eine Heilung von den damals üblichen Krankheiten Pest, Lepra, Cholera oder irgendsowas. Verschenkt wurden dabei einige größere Landkreise des weströmischen Reiches. Eben nicht, gab Theo zu bedenken, das Dokument gab es gar nicht, das hatten die päpstlichen Würdenträger nachträglich zusammengekleckst, so sei das gewesen.
Ein betrunkener, aufmerksamer Zuhörer unterbricht die beiden und meint, sie sollten nicht so viel geschwollenes Zeug reden und lieber von Gefühlen sprechen, von Liebe und so. Das sei es doch, was Menschen letztendlich ausmachen würde. Theo verteidigt vehement seine Privatsphäre und geht auf Konfrontationskurs. Beim wilden Gestikulieren stößt Theo an den Kneipentisch. Der Inhalt der Gläser schwappt über und bewirkt einen Tabakkrümel-Bier-Rotweinsee im Aschenbecher und darum herum. Der Betrunkene macht sich aus dem Staub. Der Abend ist gelaufen. Zum Schluss fragt Leo noch schnell, ob Theo dieses Jahr zur Silvesterfeier bei Thomas mitkommen wolle. Theo nickt mürrisch, stimmt aber doch zu und erinnert Leo daran, dass Ramona noch zu irgendeinem Essen eingeladen werden müsste.
Fortsetzung folgt.
Silvester
Mitte November ruft Leo Isabell an
Leo: Hallo Isabell.
Isabell: Hallo Leo, schön dass Du anrufst.
Leo: Du, ich habe noch gar keine Idee für Silvester.
Isabell: Der übliche kleine Kreis könnte doch zusammen feiern. Du und ich und Thomas, Ramona und vielleicht sogar Sebastian?
Leo: Ob Sebastian überhaupt kommen würde?
Isabell: Weiß nicht, er kommt ja fast nie zu Parties, aber mal sehen.
Leo: Die Idee ist gut, ich muss aber noch Theo unterbringen.
Als Isabell vorschlägt, man könnte ja bei Thomas feiern, da dieser hoch über Heidelberg wohne und von dort das Feuerwerk ausnehmend schön zu sehen sei, sind beide vollauf begeistert. Nun müsse man nur noch herumfragen.
Ein paar Tage später erkundigt sich Isabell telefonisch, ob Leo nun schon bei Thomas angefragt habe. Er verneint, weiß aber von Ramona dass sie auch dabei sein wolle, da ihr Lieblingsfreund in diesem Jahr mit seiner anderen Frau feiern würde.
23.12.
Einen Tag vor Weihnachten haben sich Isabell und Leo im Restaurant zum Käsefondueessen verabredet. Das haben die beiden schon früher gerne gemacht, als sie noch ein Paar waren. Isabell will eigentlich von der anstehenden Verlobung berichten, aber verschiebt diese Nachricht dann doch besser auf ein anderes Mal.
Isabell: Hast Du Thomas schon angerufen?
Leo: Thomas freut sich schon auf Silvester.
Isabell: Aber?
Leo: Aber seine Familie besucht ihn auch, sogar der Vater.
Isabell: Was macht der eigentlich beruflich?
Leo: Er ist Professor der Atomphysik und Leiter eines großen Kernkraftwerkes.
Isabell: Bringt er dann auch seine neue Frau mit? Oder wo lässt er die dann?
Leo: Weiß nicht.
Isabell: Kommt Maria auch zur Party? Maria hat ein Bauchtanzkostüm und dann könnten alle Frauen zusammen tanzen? Natürlich nicht richtig, nur so ein bisschen aus Spaß.
Leo: Weiß ich nicht, aber Du kannst Maria ja fragen.
*
Am Abend geht Leo noch mit Theo in den „Goldenen Schwan“. Leo bestellt das obligatorische Weißbier und Theo den obligatorischen Hausmarke Rotwein und eine Flasche Wasser. Leo fragt Theo diplomatisch, was sie dieses Jahr zu Silvester unternehmen wollten. Zum Thema Silvester fällt Theo ein, dass es mal einen Papst Silvester gegeben habe, der etwas geschenkt bekommen hatte, aber dann eigentlich doch nicht, weil die Geschenkurkunde gefälscht wurde. Leo krümelt seinen Tabak über den Tisch und stopft sich umständlich eine neue Zigarette. Er sagt, das sei lange her als er das letzte Mal davon hörte. Er erinnere sich an einen Begriff der „Konstantinische Schenkung“ hieße und dass diese von Konstantin dem soundsovielten an diesen Papst Silvester ging, offenbar als Gegenleistung für eine Heilung von den damals üblichen Krankheiten Pest, Lepra, Cholera oder irgendsowas. Verschenkt wurden dabei einige größere Landkreise des weströmischen Reiches. Eben nicht, gab Theo zu bedenken, das Dokument gab es gar nicht, das hatten die päpstlichen Würdenträger nachträglich zusammengekleckst, so sei das gewesen.
Ein betrunkener, aufmerksamer Zuhörer unterbricht die beiden und meint, sie sollten nicht so viel geschwollenes Zeug reden und lieber von Gefühlen sprechen, von Liebe und so. Das sei es doch, was Menschen letztendlich ausmachen würde. Theo verteidigt vehement seine Privatsphäre und geht auf Konfrontationskurs. Beim wilden Gestikulieren stößt Theo an den Kneipentisch. Der Inhalt der Gläser schwappt über und bewirkt einen Tabakkrümel-Bier-Rotweinsee im Aschenbecher und darum herum. Der Betrunkene macht sich aus dem Staub. Der Abend ist gelaufen. Zum Schluss fragt Leo noch schnell, ob Theo dieses Jahr zur Silvesterfeier bei Thomas mitkommen wolle. Theo nickt mürrisch, stimmt aber doch zu und erinnert Leo daran, dass Ramona noch zu irgendeinem Essen eingeladen werden müsste.
Fortsetzung folgt.
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