Sonntag 30. Mai 2021 Tag für die Literatur in Hessen - Online-Matinee
Literatur an Fluss und Burgen
Ein virtueller literarischer Spaziergang in der Neckarsteinacher Landschaft am Fluss mit den vier Burgen erwartet Sie. An mehreren Stationen lesen Autor/inn/en der Literatur-Offensive aus ihren Texten, im Internet online zugeschaltet von verschiedenen Orten in Hessen und anderswo. Den echten Spaziergang holen wir bei passender Gelegenheit nach.
Sonntag 30.5. um 10:30, für den kostenlosen Besuch der Lesung bitte auf nachfolgenden Link klicken:
Am Donnerstag, 3.6., 19 Uhr, liest Anne Richter aus ihrem Roman „Unvollkommenheit" in Weimar im mon ami (Goethestraße 11) „Eine scharfsinnige Analyse und ein großartiges Panorama unserer Zeit". Eine Veranstaltung der Literarischen Gesellschaft Thüringen e.V., Eintritt: 8,-/5,-/1,- EUR (WP).
Inhalt:
"Die Unvollkommenheit des Menschen macht den Unterschied, die schwankenden Stimmungen und scheinbar herkunftslosen Eingebungen." Im Oktober 1988 trifft Marc Weber in Jena ein, wo er sein Studium der Mathematik beginnen will. Unverhofft gerät er in oppositionelle Kreise und begegnet Paul, der ebenfalls Mathematik studierte, aufgrund seiner widerständigen politischen Haltung exmatrikuliert wurde und verbotene Konzerte gibt. Die Freundschaft mit Paul bringt den bislang eher angepassten Marc in existentielle Konflikte. Aber er lernt durch Paul auch Hanka kennen, seine erste große Liebe. Dann kommt der politische Umbruch, er treibt die drei in verschiedene Richtungen: Hanka geht auf Weltreise, Paul nimmt in Hamburg sein Studium wieder auf, Marc bleibt in Jena. Als er Paul einige Zeit darauf in Hamburg besucht, scheint es, als habe sich der ehemalige Oppositionelle - nun anerkannter Mathematiker und mit einer ebenso erfolgreichen Frau zusammenlebend - in einem bürgerlichen Leben eingerichtet. Zufällig entdeckt Marc jedoch, dass Paul weiterhin komponiert, und es wird ihm klar, dass der Freund voller Zweifel an seinem etablierten Leben ist. Marc fragt sich, wie viel von Pauls rebellischem Geist noch übrig ist und fordert ihn heraus, indem er Paul und seine Freundin einlädt, im Sommer mit ihm und Hanka nach Rumänien zu kommen, in ein Land im Übergang, in dem sich noch vorhandene Spuren der Diktatur mit neuen kapitalistischen Ansätzen mischen. Ihre gemeinsame Reise verläuft dann ganz anders als geplant, sie führt zu großen Spannungen und treibt am Ende einen Keil zwischen Marc, Paul und Hanka. Jahre später erhält Marc, inzwischen arrivierter Banker und Risikomanager, einen Anruf von Paul, der nun wieder allein und in prekären Verhältnissen lebt. Seine Arbeit als Mathematiker hat er aufgegeben. Währenddessen schreitet die Finanzkrise unaufhörlich voran und die beiden begegnen sich unter vollkommen veränderten Vorzeichen. Nur Hanka spielt in beider Leben immer noch eine Rolle.
Der Buchladen Lindenhof veranstaltet am Samstag,18.7. in Mannheim eine literarische Radtour. An vier Leseorten im schönen grünen Waldpark lesen Autorinnen und Autoren aus der Rhein-Neckar-Region aus ihren Werken. Beginn ist um 15 Uhr, Treffpunkt am Laden, Gontardplatz 7. Nach der etwa zweistündigen Textfahrt kehren wir zum Buchladen zurück.
Unter dem Motto "Vielleicht ist es gut hier", liest die junge Trägerin
des Preises der Heidelberger Autorinnen und Autoren 2019 aus Ihren
Werken. Miriam Tags Bildsprache und die ausgefallenen Wortkreationen der
Lyrikerin, offenbaren sie als neues Nachwuchstalent aus der
Rhein-Neckar-Region. Der Cellist Nils Ehlert begleitet das Progamm.
Wegen des begrenzten Platzangebot bitten wir um Reservierung.
Regierungskrise in Thüringen. AKK tritt von ihren Ämtern zurück. Die
Volksparteien im freien Fall. In der deutschen Politik liegt einiges im Argen.
Der gesellschaftliche Konsens, der dieses Land über Jahrzehnte geprägt hat, ist
kaum noch vorhanden. Spaltung herrscht vor. Links und Rechts, Ost und West, Alt
und Jung, Arm und Reich, Stadt und Land, die Risse werden tiefer. Die Politik
findet keine Antworten auf die Herausforderungen der Zeit. Wir hören immer
wieder dieselben Appelle, die Ermahnungen zum anständigen Verhalten, mit denen
aber keine Probleme gelöst werden. Ist das vielleicht das Ende der
parlamentarischen Demokratie? Weit gefehlt. Das ist ein neuer Anfang.
Frische Ideen für die Demokratie
Konrad Pilger hat mit „Ausgleicher und Awarokratie“ ein erstaunliches Buch
vorgelegt, in dem er einige Ideen erläutert, mit denen sich die Demokratie von
innen heraus erneuern und festigen kann. Die Maßnahmen sind verblüffend einfach
und erfordern nur ein bisschen guten Willen, keine Milliarden Euro und keine
jahrzehntelangen Vorbereitungen. Die Kernidee lässt sich auf ein einziges Wort
reduzieren: Ausgleich.Keine gesellschaftliche Gruppe sollte zu stark
werden. Milliardäre und Hartz 4-Empfänger sollten nicht zu weit auseinander
driften. Heute lebende Menschen sollten späteren Generationen nicht zu viele
Lasten aufbürden. Es sollte nicht sein, dass einzelne Ballungsräume immer mehr
Menschen anziehen, mit all den Nachteilen wie explodierende Mieten und
überlasteter Infrastruktur, während gleichzeitig ländliche Räume ihre Einwohner
verlieren. Konrad Pilger verlangt, dass der Ausgleich ähnlich wie Freiheit oder
Rechtsstaatlichkeit zum demokratischen Grundwert erhoben wird.
Wahrscheinlich würden viele Leser dieser Forderung zustimmen. Es stellt sich
aber die Frage, warum der Ausgleich heute nicht funktioniert, warum die Gräben
immer tiefer werden. Pilger hat einen Hauptschuldigen ausgemacht: die Parteien.
Sie sitzen überall, haben den Staat zur Beute gemacht. Ob in den Ministerien
und Behörden, ob im öffentlich-rechtlichen Rundfunk oder in Verbänden, Vereinen
und Gewerkschaften, überall haben sich Politiker der etablierten Parteien
breitgemacht. Sie haben Netzwerke gebildet, von denen sie persönlich
profitieren, von denen sie aber auch abhängig sind. Kein Politiker kann heute
mehr frei entscheiden, ohne auf irgendeine Lobby Rücksicht nehmen zu müssen.
Wir alle kennen die berühmten Beispiele: Glyphosat – Chemieindustrie,
Dieselskandal – Autoindustrie, Tierwohl – Agrarindustrie, Berliner Flughafen usw.
Warum sind wir nicht schon früher darauf gekommen?
Pilger
macht einen ganz einfachen Vorschlag. Alle wichtigen Posten sollten mit
Ausgleichern besetzt werden. Damit sind Persönlichkeiten gemeint, die Mitglied
keiner Partei und keines Verbandes sein dürfen, die aber über Lebenserfahrung
und charakterliche Eignung verfügen. Sie sind im besten Sinne unabhängig und
neutral, können ihre Entscheidungen allein auf Basis ihres Gewissens fällen.
Pilger formuliert sechs Aufgaben, die Ausgleicher zu bewältigen haben. Dazu
zählen (Auszüge aus dem Buch):
1. Ganzheitlich handeln
„Der
Ausgleicher soll unabhängig und gerecht im Sinne des großen Ganzen handeln. Er
wahrt die Interessen aller Menschen, sowohl die der heute lebenden als auch die
der kommenden Generationen, und ist dem Wohl aller Tiere, Pflanzen und
Lebensräume verpflichtet. Berücksichtigt werden alle Folgen einer Entscheidung,
nicht nur die unmittelbaren, sondern auch jene, die sich erst nach langen Zeiträumen
oder an weit entfernten Orten auswirken.“
Diese Forderung stellt man auch an Parteipolitiker, doch die können oder
wollen sie nicht erfüllen, weil sie gefangen sind in einem Netz aus
Abhängigkeiten. Sie müssen an die Interessen ihrer Wähler denken, die nur einen
Teil der Gesellschaft ausmachen, etwa Konservative, Linke, Liberale oder Grüne.
Sie müssen die Parteiräson einhalten, müssen Parteispenden generieren, müssen die
Lobbyisten befriedigen, die Gewerkschaften, Verbände und NGOs. Ein Ausgleicher
hingegen ist per Definition nicht auf Parteispenden angewiesen, auch nicht auf
Jobangebote großer Konzerne, die ihn nach seiner Karriere in den Aufsichtsrat
berufen möchten. Der Ausgleicher muss auch nicht die Interessen einer
bestimmten Wählergruppe, etwa Rentner oder Beamte, übermäßig gewichten, weil er
direkt vom Volk gewählt wird, und zwar vom ganzen Volk, von allen Altersklassen
und sozialen Schichten, von Angehörigen aller politischen Lager. Das ist echte
Unabhängigkeit.
3. Kompromisse aushandeln
„Der
Ausgleicher qualifiziert sich aufgrund seiner Fähigkeit, zwischen verschiedenen
Interessengruppen Kompromisse zu schließen. Er nimmt alle Argumente auf und
bewertet sie objektiv. In Streitfragen vermittelt er zwischen den Parteien, um
ein möglichst einvernehmliches Ergebnis zu erzielen.“
Diesen Punkt kann man nicht hoch genug ansetzen. Egoismus hat sich breitgemacht
in unserer Gesellschaft. Jeder denkt nur noch an sich oder seine Gruppe, das
Allgemeinwohl ist nicht mehr von Bedeutung. In jüngster Zeit ist eine Explosion
von Hasskommentaren in den sozialen Medien hinzugekommen, gegen die wir kein
Mittel finden. Es scheint so, als ob wie die Fähigkeit verloren hätten,
einander zuzuhören und die Hände zur Versöhnung zu reichen.
Auch hier ist der Ausgleicher dem Parteipolitiker überlegen. Ein
Bundeskanzler oder ein Bundestagspräsident, der Mitglied einer bestimmten Partei
ist, wird immer im Interesse dieser Partei handeln. Dieses Verhalten hat er
über Jahrzehnte hinweg trainiert und es lässt sich mit der Übernahme des neuen
Amtes nicht einfach abschütteln. Die Parteilichkeit auf allen Posten ist ein
echter Geburtsfehler unserer Demokratie. Was spricht gegen einen neutralen
Kanzler oder Präsidenten? Gar nichts. Versöhnen ist besser als spalten.
Keine Angst vor Bürgerbeteiligung
Pilger treibt den Gedanken noch weiter. Er schlägt ein zusätzliches Parlament
vor, das er die Kammer der Freien Bürger nennt. Das Problem mit dem
herkömmlichen System ist, dass man alle vier oder fünf Jahre bei Wahlen seine
Stimme abgibt – und dann ist sie weg. Erst nach Ablauf der Legislaturperiode
bekommt man sie zurück. In der Zwischenzeit können Parteipolitiker damit
machen, was sie wollen – auch gegen die Interessen der Wähler handeln. Außerdem
ist der Bürger gezwungen, bei den Parteien ein ganzes Programm einzukaufen,
obwohl er oft nur mit wenigen Punkten übereinstimmt. Bei der Kammer der Freien
Bürger gibt es diese Einschränkungen nicht. Es hat keinen festen Sitz, sondern
reist über das Land, macht Station in allen größeren Orten und kommt somit zu
den Bürgern, was neben dem praktischen Nutzen auch eine wichtige symbolische
Handlung bedeutet. Das Parlament dient den Bürgern, nicht umgekehrt.
Jeder darf dabei mitmachen. Jeder Staatsbürger darf Anträge einbringen,
Auskunft verlangen und unter bestimmten Bedingungen sogar Gesetzesinitiativen
starten. Dem Bürger wird seine Stimme nicht weggenommen, er darf sich
ganzjährig am politischen Prozess beteiligen. Außerdem ist er nicht gezwungen,
sich dauerhaft für ein Lager zu entscheiden. Man kann in einer Sachfrage eine
grüne Position einnehmen, etwa beim Umweltschutz, und in einer anderen Sache
eine konservative Position wählen, etwa bei der inneren Sicherheit. Das ist
echte Mitbestimmung.
Um mehr Bürgerbeteiligung zu verhindern, führen Kritiker meist
Totschlagargumente an. Der Klassiker ist die Todesstrafe. „Wenn das Volk
entscheiden darf, führt es den Galgen wieder ein“, heißt es. Das ist Blödsinn.
Erstens sind wir darüber längst hinweg, und zweitens wird die Kammer der Freien
Bürger von einem Ausgleicher geleitet. Für ihn gelten die oben genannten
Ansprüche. Selbst wenn jemand einen Antrag auf Todesstrafe einreichen sollte,
würde ihn der Ausgleicher unter Hinweis auf die humanitären Grundwerte
ablehnen. Problem gelöst.
Fazit: Ausgleicher und Awarokratie ist ein Buch, das in die Zukunft weist.
Viele Menschen sind unzufrieden mit dem derzeitigen Zustand unserer Demokratie.
Sie wollen keinen Systemwechsel, aber sie wollen Verbesserungen. Sie wollen
mehr Mitbestimmung und mehr Ausgeglichenheit in unserer Gesellschaft. Konrad
Pilger hat einige brillante Ideen entwickelt, die mit Sicherheit umgesetzt
werden. Vielleicht nicht heute oder morgen, vielleicht auch nicht unter den
Begriffen, die er gewählt hat, aber die Demokratie wird sich erneuern.
Konrad Pilger, Ausgleicher und Awarokratie, Scheinwerfer Verlag, 104 Seiten, Taschenbuch EUR 7,99, E-Book EUR 5,99 Weitere Infos unter: www.scheinwerfer-verlag.com
Die diesjährige "Kleine Buchmesse im Neckartal" findet am 7. und 8.3.20 in Neckarsteinach statt, im Bürgerhaus "Zum Schwanen", Neckarstraße 42 (unten am Fluss). Am Samstag, 7.3. lesen dieses Mal von der LitOff Ingrid Samel aus ihrem dann neu erschienenen Roman Julia am Eisenofen und Olga Manj aus ihrem ebenfalls neuen farbig illustrierten Lyrikband Gedichte einer Ausstellung. Anschließend liest Frank Barsch (mit der LitOff befreundeter Autor) aus seinem Roman Harry, der Sommer und ich. Beginn ist um 17 Uhr
auf dem Leseschiff (finale Lesung der Buchmesse am Samstag!). Der
Eintritt zur Messe und zu den Lesungen ist wie immer frei.
Frank Barsch Harry, der Sommer und ich
Roman
Der
Harz: Mythen, Hexen, Prominenz, ein romantisches Abenteuer. Das war
schon zu Zeiten von Heinrich Heine so. Doch was kommt dabei heraus, wenn
man Heines Erzählung und seine Sichtweise in die Gegenwart überträgt?
Eine völlig verrückte Geschichte. Eine Reise, die sich beim Schreiben
selbständig macht und zu einem Abenteuerroman emanzipiert. Einem Roman,
in dessen Anspielungen, Satire und Ironie eine tiefere Bedeutung steckt.
Heine hätte bestimmt seine Freude daran gehabt.
13,80 EUR / ISBN 978-3-931382-65-0 / 161 S.
Zu beziehen unter www.seidler-verlag.de
Im Freien Radio bermudafunk wird am Montag, 10.2. ab 20 UhrUnvollkommenheit, der neue Roman von Anne Richter
vorgestellt (mit Lesung und Interview), in der Sendung „Kopf im Ohr"
der VS-Regio-Gruppe Rhein-Neckar, moderiert von Anette Butzmann. Zu
empfangen auf 89,6 MHz (Mannheim) und 105,4 MHz (Heidelberg) sowie
Kabelfrequenz 107,45 MHz, Live-Stream auf www.bermudafunk.org. Darum geht es:
"Die Unvollkommenheit des Menschen macht den Unterschied, die
schwankenden Stimmungen undscheinbar herkunftslosen Eingebungen." Im
Oktober 1988 trifft Marc Weber in Jena ein, wo er sein Studium der
Mathematik beginnen will. Unverhofft gerät er in oppositionelle Kreise
und begegnet Paul, der ebenfalls Mathematik studierte, aufgrund seiner
widerständigen politischen Haltung exmatrikuliert wurde und verbotene
Konzerte gibt. Die Freundschaft mit Paul bringt den bislang eher
angepassten Marc in existentielle Konflikte. Aber er lernt durch Paul
auch Hanka kennen, seine erste große Liebe. Dann kommt der politische
Umbruch, er treibt die drei in verschiedene Richtungen: Hanka geht auf
Weltreise, Paul nimmt in Hamburg sein Studium wieder auf, Marc bleibt in
Jena. Als er Paul einige Zeit darauf in Hamburg besucht, scheint es,
als habe sich der ehemalige Oppositionelle - nun anerkannter
Mathematiker und mit einer ebenso erfolgreichen Frau zusammenlebend - in
einem bürgerlichen Leben eingerichtet. Zufällig entdeckt Marc jedoch,
dass Paul weiterhin komponiert, und es wird ihm klar, dass der Freund
voller Zweifel an seinem etablierten Leben ist. Marc fragt sich, wie
viel von Pauls rebellischem Geist noch übrig ist und fordert ihn heraus,
indem er Paul und seine Freundin einlädt, im Sommer mit ihm und Hanka
nach Rumänien zu kommen, in ein Land im Übergang, in dem sich noch
vorhandene Spuren der Diktatur mit neuen kapitalistischen Ansätzen
mischen. Ihre gemeinsame Reise verläuft dann ganz anders als geplant,
sie führt zu großen Spannungen und treibt am Ende einen Keil zwischen
Marc, Paul und Hanka. Jahre später erhält Marc, inzwischen arrivierter
Banker und Risikomanager, einen Anruf von Paul, der nun wieder allein
und in prekären Verhältnissen lebt. Seine Arbeit als Mathematiker hat er
aufgegeben. Währenddessen schreitet die Finanzkrise unaufhörlich voran
und die beiden begegnen sich unter vollkommen veränderten Vorzeichen.
Nur Hanka spielt in beider Leben immer noch eine Rolle.
Anne Richter liest aus ihrem neuen Roman „Unvollkommenheit“ am Dienstag, 21.1. in der Stadtbücherei Heidelberg, Beginn 19.30 Uhr, Eintritt frei. Und am Donnerstag, 30.1. beim Literaturforum im Brecht-Haus, Chausseestraße 125, 10115 Berlin, Beginn 20 Uhr, Eintritt 5,-/3,- EUR.
Am Samstag, 11.1. erzählt Wilhelm Dreischulte für Kinder ab drei Jahren das bekannte Märchen vomKartoffelkönig mit anschließend lustigem Kartoffelstempeln und Singen im Buchladen Lindenhof in Mannheim, Gontardplatz 7. Beginn ist um 15 Uhr,
Eintritt 3,50 EUR inkl. Getränk pro Person. Wegen des begrenzten
Platzangebots Reservierung empfohlen unter buero@buchladen-lindenhof.de
oder 0621-18068718.
nun ist das neue Jahr schon wieder ein paar Tage alt. Da wird
es doch höchste
Zeit für eine Lesung. Finden Sie nicht auch? Na, dann will ich
Sie mal nicht
enttäuschen.
Am Montag, dem 6.
Januar,
bin ich im Namen der
Autorengruppe „Die
Literatur-Offensive
e.V." beim Neujahrsempfang
der Stadt
Mannheim im Rosengarten.
Ab 16:00 Uhr
finden Sie mich auf
derBühne im Bruno Schmitz Saal. Dort werde ich in
ca. 20 Minuten
erklären, warum ich beim neuen Jahr der Ansicht bin: Des fangt jo gut aa.
Wenn Sie Lust und Zeit haben, schauen Sie doch vorbei. Ich
würde mich freuen.
sind Sie auch schon fröhlich, weil bald Weihnachten kommt?
Nein? Dann wird es
aber höchste Zeit! Fröhlichsein muss man ein wenig üben, sonst
klappt es
am Ende an den Feiertagen gar nicht so richtig. Allein ist das
natürlich
schwierig, aber was halten Sie davon, wenn wir es gemeinsam
versuchen?
Am Donnerstag, dem
12. Dezember 2019,
findet von 19:30 Uhr– 21:00 Uhr in derMelanchthonkirche, Maxstr. 38 in 67059
Ludwigshafen unser alljährlicher Konzertabend mit
Lesung statt.
Bärbel Bähr-Kruljac wird mit ihren einfühlsamen Texten den
Rahmen dafür
schaffen, ich habe zwei neue Weihnachtsgeschichten
geschrieben, die ich Ihnen
an diesem Abend vortragen werde und Clara Dicke sorgt mit
ihrem Harfenspiel für
einen ganz besonderen musikalischen Genuss. Dazu kommt dieses
Mal ein Saxophon,
denn Überraschungen gehören ja auch zur Weihnachtszeit.
Natürlich gibt es in der Pause wieder alkoholfreien Punsch und
alkoholhaltigen Glühwein gegen einen kleinen Obolus.
Der Eintritt ist frei, aber wie ich Sie kenne, wird Ihnen
diese Veranstaltung
ganz sicher eine Spende wert sein.
Freuen Sie sich auf einen fröhlichen Abend!
Mit Crimi con Cello II stellen Anette Butzmann und
Nils Ehlert die Fortsetzung ihres erfolgreichen und preisgekrönten
Programms Crimi con Cello vor. Die spritzig-witzigen Bühnenstücke
werden von den Autoren selbst vorgetragen, das Cello ist fester Teil
des Programms mit kabarettistischem Einschlag. Neben Musik, einem Quiz
und Dramoletten lesen die Autoren kurze Ausschnitte aus ihrem neuen
Kriminalroman Null und eins.
Zeit: Samstag, 30. November, 19:30 Uhr Ort: Lange Kriminacht in der Stadtbibliothek Weinheim, Luisenstr. 5/1, 69469 Weinheim Eintritt: Infos unter Tel. 06201/9056-12
Im Jubiläumsjahr 2019 gibt es wieder Literarische
Salons mit Diskussionen über unveröffentlichte Texte. Dies ist eine
Einladung an alle, die Geschriebenes einer ersten Öffentlichkeit
vorstellen wollen. Ziel ist der Austausch kritischer Anregungen und das
erste Ausprobieren von Publikumswirksamkeiten in einem Wechselspiel
zwischen denen, die lesen, und denen, die hören. Die maximale Lesezeit
ist 10 Minuten. Die Abfolge der Lesenden wird ausgewürfelt.
Die Anthologie der LitOff „angerichtet und aufgetischt“ wird am Freitag, 15.11. in der Stadtteilbibliothek Ludwigshafen-Friesenheim
(Spatenstraße 15) ein weiteres Mal
präsentiert und ist ebenso weiterhin angefüllt mit feiner Lesekost.
Daraus stellen die drei Autor/inn/en Heide-Marie Lauterer, Birgit Heid und Lothar Seidler ihre Texte vor, außerdem hat Edith Brünnler Passendes zum Thema vorzutragen. Beginn ist um 19 Uhr, der Eintritt beträgt 4,-/3,- EUR.
Was ist Erfolg? Geld, Anerkennung, die
Veröffentlichung eines Bestsellers? Oder was sonst? Carlo, Libella und
Kevin haben auf diese Frage unterschiedliche Antworten. Schauplätze sind
Heidelberg-Neuenheim, Bristol und Wales. Wird der Autor Carlo Witz mit
seinem Bestsellerprojekt die lästige Schriftstellerkonkurrenz aus dem
Weg schlagen? Und wie ergeht es den anderen? Heide-Marie Lauterer: Das Bestsellerprojekt – Roman, ISBN 978-3-945191-48-4 Zeit: 18 Uhr Ort: im Caffé Auszeit, Heidelberg, Schulzengasse 11. Eintritt frei.
Zum 30-jährigen Jubiläum kehrt die LitOff an eine
frühere Wirkstätte zurück und eröffnet wieder einmal das Forum für alle
literarisch Interessierten, Lesende mit eigenen (unver-öffentlichten)
Texten sind willkommen. Ziel der Textdiskussion ist der Austausch
kritischer Anregungen und das erste Ausprobieren von
Publikumswirksamkeiten. Wertungen wie »Scheiße« oder »schön« sind zu
unterlassen (oder zumindest genau zu begründen). Zeit: 19.30 Uhr Ort: Heidelberg, Plöck 97, Gaststätte Essighaus. Eintritt frei.
haben Sie schon was vor am Wochenende? Nein? Am besten den
ganzen Tag
verschlafen? Alles ist grau in grau und Regen angesagt? Dann
nichts wie raus
aus der Depri-Falle!
Am Samstag, dem 12.10.2019,
um 20:00 Uhr
findet in der kING
Kultur- und Kongresshalle,
Fridtjof-Nansen-Platz 5 in 55218 Ingelheim bei Mainz der
Poetry Slam der
„Kleinkunst-Bühne" statt.
Am Sonntag, dem 13.10.2019, von 14:00 –
17:00Uhr
gibt's einen Mundart
Poetry Slam inkl. Rap-Battle im
Landgasthof Bischof,
Simpert-Krämer-Str.24
in 86476 Neuburg
an der Kammel, Ortsteil
Edelstetten. Veranstaltet wird
er vom Verein „Schwäbisches Literaturschloss Edelstetten".
Ich mache bei beiden Slams mit und würde mich sehr freuen,
wenn wir uns dort
sehen.
Die Moderation übernimmt HANZ, einer
der erfahrensten
Slam-Moderatoren Deutschlands. Da bleibt kein Auge trocken und
schon gar kein Platz
für trübselige Stimmung.
Machen Sie doch mal was Neues – kommen Sie zum Poetry Slam!
Sie werden sehen,
es gefällt Ihnen.
anlässlich
ihres 30-jährigen
Jubiläums serviert die Autorengruppe "Die Literatur-Offensive"
am Donnerstag,
dem 10.
Oktober 2019, um
20:00 Uhr kulinarische Eindrücke und feine
Lesekost in der Stadtbibliothek
amHeinrich-Heine-Platz 10 in76829 Landau. Der Eintritt beträgt 6 €, ermäßigt 3 €.
Hören Sie Texte über das Schicksal von Rippchen mit
Sauerkraut, die Folgen
einer lukullischen Werbeunterbrechung und die
Umständlichkeiten bei der
Getränkeauswahl. Erleben Sie ein Abendessen mit einer
ausgeflippten Dame und
schnuppern Sie am Geist in der Flasche.
Auch ich werde meinen Senf dazugeben.
Mit Crimi con Cello II stellen Anette Butzmann und
Nils Ehlert die Fortsetzung ihres erfolgreichen und preisgekrönten
Programms Crimi con Cello vor. Die spritzig-witzigen Bühnenstücke werden
von den Autoren selbst vorgetragen, das Cello ist fester Teil des
Programms mit kabarettistischem Einschlag. Neben Musik, einem Quiz und
Dramoletten lesen die Autoren kurze Ausschnitte aus ihrem neuen
Kriminalroman Null und eins.
Die Vorstellung findet zusammen mit Claudia Schmid statt, sie liest aus Ihrem aktuellen Buch »Mörderische Bergstraße«.
Der Buchladen Lindenhof bietet am Samstag, 20.7. in Mannheim eine literarische Radtour an.
Wir treffen uns um 15 Uhr am Buchladen Lindenhof
(Gontardplatz 7) und fahren entspannt zu fünf Leseorten im Waldpark.
In schönster Umgebung lesen AutorInnen und Autoren der Gruppe "Die
Literatur-Offensive" aus Heidelberg. Ihre textlichen Ein- und
Aussichten beschäftigen sich mit Freundschaft, Natur, Auf- und Absteigen
und allerlei mehr. Nach der zweistündigen Textfahrt laden wir Sie abschließend ein zu Snacks und Getränken im Buchladen. Wir freuen uns auf einen lockeren Sommertag auf Rädern.
Damit wir die Anzahl der Getränke und Snacks abschätzen können, bitten
wir um Ihre Anmeldung unter Telefon 0621 - 18068718, E-Mail: buero@buchladen-lindenhof.de. Wir bitten um Verständnis, dass wir für unseren kleinen Ausflug keine Haftung übernehmen können.