Mittwoch, 26. Mai 2021

Tag für die Literatur in Hessen

 


Sonntag 30. Mai 2021
Tag für die Literatur in Hessen 
- Online-Matinee

Literatur an Fluss und Burgen

Ein virtueller literarischer Spaziergang in der Neckarsteinacher Landschaft am Fluss mit den vier Burgen erwartet Sie. An mehreren Stationen lesen Autor/inn/en der Literatur-Offensive aus ihren Texten, im Internet online zugeschaltet von verschiedenen Orten in Hessen und anderswo. Den echten Spaziergang holen wir bei passender Gelegenheit nach.

Sonntag 30.5. um 10:30, für den kostenlosen Besuch der Lesung bitte auf nachfolgenden Link klicken:

Literatur an Fluss und Burgen


Donnerstag, 20. Mai 2021

Anne Richter liest in Weimar


Am Donnerstag, 3.6., 19 Uhr, liest Anne Richter aus ihrem Roman „Unvollkommenheit" in Weimar im mon ami (Goethestraße 11) „Eine scharfsinnige Analyse und ein großartiges Panorama unserer Zeit". Eine Veranstaltung der Literarischen Gesellschaft Thüringen e.V., Eintritt: 8,-/5,-/1,- EUR (WP). 

Inhalt:


"Die Unvollkommenheit des Menschen macht den Unterschied, die schwankenden Stimmungen und scheinbar herkunftslosen Eingebungen." Im Oktober 1988 trifft Marc Weber in Jena ein, wo er sein Studium der Mathematik beginnen will. Unverhofft gerät er in oppositionelle Kreise und begegnet Paul, der ebenfalls Mathematik studierte, aufgrund seiner widerständigen politischen Haltung exmatrikuliert wurde und verbotene Konzerte gibt. Die Freundschaft mit Paul bringt den bislang eher angepassten Marc in existentielle Konflikte. Aber er lernt durch Paul auch Hanka kennen, seine erste große Liebe. Dann kommt der politische Umbruch, er treibt die drei in verschiedene Richtungen: Hanka geht auf Weltreise, Paul nimmt in Hamburg sein Studium wieder auf, Marc bleibt in Jena. Als er Paul einige Zeit darauf in Hamburg besucht, scheint es, als habe sich der ehemalige Oppositionelle - nun anerkannter Mathematiker und mit einer ebenso erfolgreichen Frau zusammenlebend - in einem bürgerlichen Leben eingerichtet. Zufällig entdeckt Marc jedoch, dass Paul weiterhin komponiert, und es wird ihm klar, dass der Freund voller Zweifel an seinem etablierten Leben ist. Marc fragt sich, wie viel von Pauls rebellischem Geist noch übrig ist und fordert ihn heraus, indem er Paul und seine Freundin einlädt, im Sommer mit ihm und Hanka nach Rumänien zu kommen, in ein Land im Übergang, in dem sich noch vorhandene Spuren der Diktatur mit neuen kapitalistischen Ansätzen mischen. Ihre gemeinsame Reise verläuft dann ganz anders als geplant, sie führt zu großen Spannungen und treibt am Ende einen Keil zwischen Marc, Paul und Hanka. Jahre später erhält Marc, inzwischen arrivierter Banker und Risikomanager, einen Anruf von Paul, der nun wieder allein und in prekären Verhältnissen lebt. Seine Arbeit als Mathematiker hat er aufgegeben. Währenddessen schreitet die Finanzkrise unaufhörlich voran und die beiden begegnen sich unter vollkommen veränderten Vorzeichen. Nur Hanka spielt in beider Leben immer noch eine Rolle.

Erschienen im osburg-verlag.de

Sonntag, 5. Juli 2020

Literarische Radtour in Mannheim


Der Buchladen Lindenhof veranstaltet am Samstag,18.7. in Mannheim eine literarische Radtour. An vier Leseorten im schönen grünen Waldpark lesen Autorinnen und Autoren aus der Rhein-Neckar-Region aus ihren Werken. 
Beginn ist um 15 Uhr, Treffpunkt am Laden, Gontardplatz 7. Nach der etwa zweistündigen Textfahrt kehren wir zum Buchladen zurück.

Montag, 24. Februar 2020

Lyrisches Duo mit Cello: Vielleicht ist es gut hier


Unter dem Motto "Vielleicht ist es gut hier", liest die junge Trägerin des Preises der Heidelberger Autorinnen und Autoren 2019 aus Ihren Werken. Miriam Tags Bildsprache und die ausgefallenen Wortkreationen der Lyrikerin, offenbaren sie als neues Nachwuchstalent aus der Rhein-Neckar-Region. Der Cellist Nils Ehlert begleitet das Progamm.

Wegen des begrenzten Platzangebot bitten wir um Reservierung.

06.03.2020, 19:00 Uhr
Veranstaltungsort: Buchladen Lindenhof, Gontardplatz 7, 68163 Mannheim
Vorverkauf: Buchladen Lindenhof, Gontardplatz 7, 68163 Mannheim
Preis: 10 € inkl. Prosecco

Freitag, 14. Februar 2020

Buchkritik: Ausgleicher und Awarokratie von Konrad Pilger


Das politische Buch

Regierungskrise in Thüringen. AKK tritt von ihren Ämtern zurück. Die Volksparteien im freien Fall. In der deutschen Politik liegt einiges im Argen. Der gesellschaftliche Konsens, der dieses Land über Jahrzehnte geprägt hat, ist kaum noch vorhanden. Spaltung herrscht vor. Links und Rechts, Ost und West, Alt und Jung, Arm und Reich, Stadt und Land, die Risse werden tiefer. Die Politik findet keine Antworten auf die Herausforderungen der Zeit. Wir hören immer wieder dieselben Appelle, die Ermahnungen zum anständigen Verhalten, mit denen aber keine Probleme gelöst werden. Ist das vielleicht das Ende der parlamentarischen Demokratie? Weit gefehlt. Das ist ein neuer Anfang.

Frische Ideen für die Demokratie

Konrad Pilger hat mit „Ausgleicher und Awarokratie“ ein erstaunliches Buch vorgelegt, in dem er einige Ideen erläutert, mit denen sich die Demokratie von innen heraus erneuern und festigen kann. Die Maßnahmen sind verblüffend einfach und erfordern nur ein bisschen guten Willen, keine Milliarden Euro und keine jahrzehntelangen Vorbereitungen. Die Kernidee lässt sich auf ein einziges Wort reduzieren: Ausgleich. Keine gesellschaftliche Gruppe sollte zu stark werden. Milliardäre und Hartz 4-Empfänger sollten nicht zu weit auseinander driften. Heute lebende Menschen sollten späteren Generationen nicht zu viele Lasten aufbürden. Es sollte nicht sein, dass einzelne Ballungsräume immer mehr Menschen anziehen, mit all den Nachteilen wie explodierende Mieten und überlasteter Infrastruktur, während gleichzeitig ländliche Räume ihre Einwohner verlieren. Konrad Pilger verlangt, dass der Ausgleich ähnlich wie Freiheit oder Rechtsstaatlichkeit zum demokratischen Grundwert erhoben wird.

Wahrscheinlich würden viele Leser dieser Forderung zustimmen. Es stellt sich aber die Frage, warum der Ausgleich heute nicht funktioniert, warum die Gräben immer tiefer werden. Pilger hat einen Hauptschuldigen ausgemacht: die Parteien. Sie sitzen überall, haben den Staat zur Beute gemacht. Ob in den Ministerien und Behörden, ob im öffentlich-rechtlichen Rundfunk oder in Verbänden, Vereinen und Gewerkschaften, überall haben sich Politiker der etablierten Parteien breitgemacht. Sie haben Netzwerke gebildet, von denen sie persönlich profitieren, von denen sie aber auch abhängig sind. Kein Politiker kann heute mehr frei entscheiden, ohne auf irgendeine Lobby Rücksicht nehmen zu müssen. Wir alle kennen die berühmten Beispiele: Glyphosat – Chemieindustrie, Dieselskandal – Autoindustrie, Tierwohl – Agrarindustrie, Berliner Flughafen usw.

Warum sind wir nicht schon früher darauf gekommen?

Pilger macht einen ganz einfachen Vorschlag. Alle wichtigen Posten sollten mit Ausgleichern besetzt werden. Damit sind Persönlichkeiten gemeint, die Mitglied keiner Partei und keines Verbandes sein dürfen, die aber über Lebenserfahrung und charakterliche Eignung verfügen. Sie sind im besten Sinne unabhängig und neutral, können ihre Entscheidungen allein auf Basis ihres Gewissens fällen. Pilger formuliert sechs Aufgaben, die Ausgleicher zu bewältigen haben. Dazu zählen (Auszüge aus dem Buch): 

1. Ganzheitlich handeln
„Der Ausgleicher soll unabhängig und gerecht im Sinne des großen Ganzen handeln. Er wahrt die Interessen aller Menschen, sowohl die der heute lebenden als auch die der kommenden Generationen, und ist dem Wohl aller Tiere, Pflanzen und Lebensräume verpflichtet. Berücksichtigt werden alle Folgen einer Entscheidung, nicht nur die unmittelbaren, sondern auch jene, die sich erst nach langen Zeiträumen oder an weit entfernten Orten auswirken.“
Diese Forderung stellt man auch an Parteipolitiker, doch die können oder wollen sie nicht erfüllen, weil sie gefangen sind in einem Netz aus Abhängigkeiten. Sie müssen an die Interessen ihrer Wähler denken, die nur einen Teil der Gesellschaft ausmachen, etwa Konservative, Linke, Liberale oder Grüne. Sie müssen die Parteiräson einhalten, müssen Parteispenden generieren, müssen die Lobbyisten befriedigen, die Gewerkschaften, Verbände und NGOs. Ein Ausgleicher hingegen ist per Definition nicht auf Parteispenden angewiesen, auch nicht auf Jobangebote großer Konzerne, die ihn nach seiner Karriere in den Aufsichtsrat berufen möchten. Der Ausgleicher muss auch nicht die Interessen einer bestimmten Wählergruppe, etwa Rentner oder Beamte, übermäßig gewichten, weil er direkt vom Volk gewählt wird, und zwar vom ganzen Volk, von allen Altersklassen und sozialen Schichten, von Angehörigen aller politischen Lager. Das ist echte Unabhängigkeit.

3. Kompromisse aushandeln
„Der Ausgleicher qualifiziert sich aufgrund seiner Fähigkeit, zwischen verschiedenen Interessengruppen Kompromisse zu schließen. Er nimmt alle Argumente auf und bewertet sie objektiv. In Streitfragen vermittelt er zwischen den Parteien, um ein möglichst einvernehmliches Ergebnis zu erzielen.“
Diesen Punkt kann man nicht hoch genug ansetzen. Egoismus hat sich breitgemacht in unserer Gesellschaft. Jeder denkt nur noch an sich oder seine Gruppe, das Allgemeinwohl ist nicht mehr von Bedeutung. In jüngster Zeit ist eine Explosion von Hasskommentaren in den sozialen Medien hinzugekommen, gegen die wir kein Mittel finden. Es scheint so, als ob wie die Fähigkeit verloren hätten, einander zuzuhören und die Hände zur Versöhnung zu reichen.
Auch hier ist der Ausgleicher dem Parteipolitiker überlegen. Ein Bundeskanzler oder ein Bundestagspräsident, der Mitglied einer bestimmten Partei ist, wird immer im Interesse dieser Partei handeln. Dieses Verhalten hat er über Jahrzehnte hinweg trainiert und es lässt sich mit der Übernahme des neuen Amtes nicht einfach abschütteln. Die Parteilichkeit auf allen Posten ist ein echter Geburtsfehler unserer Demokratie. Was spricht gegen einen neutralen Kanzler oder Präsidenten? Gar nichts. Versöhnen ist besser als spalten.



Keine Angst vor Bürgerbeteiligung

Pilger treibt den Gedanken noch weiter. Er schlägt ein zusätzliches Parlament vor, das er die Kammer der Freien Bürger nennt. Das Problem mit dem herkömmlichen System ist, dass man alle vier oder fünf Jahre bei Wahlen seine Stimme abgibt – und dann ist sie weg. Erst nach Ablauf der Legislaturperiode bekommt man sie zurück. In der Zwischenzeit können Parteipolitiker damit machen, was sie wollen – auch gegen die Interessen der Wähler handeln. Außerdem ist der Bürger gezwungen, bei den Parteien ein ganzes Programm einzukaufen, obwohl er oft nur mit wenigen Punkten übereinstimmt. Bei der Kammer der Freien Bürger gibt es diese Einschränkungen nicht. Es hat keinen festen Sitz, sondern reist über das Land, macht Station in allen größeren Orten und kommt somit zu den Bürgern, was neben dem praktischen Nutzen auch eine wichtige symbolische Handlung bedeutet. Das Parlament dient den Bürgern, nicht umgekehrt.

Jeder darf dabei mitmachen. Jeder Staatsbürger darf Anträge einbringen, Auskunft verlangen und unter bestimmten Bedingungen sogar Gesetzesinitiativen starten. Dem Bürger wird seine Stimme nicht weggenommen, er darf sich ganzjährig am politischen Prozess beteiligen. Außerdem ist er nicht gezwungen, sich dauerhaft für ein Lager zu entscheiden. Man kann in einer Sachfrage eine grüne Position einnehmen, etwa beim Umweltschutz, und in einer anderen Sache eine konservative Position wählen, etwa bei der inneren Sicherheit. Das ist echte Mitbestimmung.

Um mehr Bürgerbeteiligung zu verhindern, führen Kritiker meist Totschlagargumente an. Der Klassiker ist die Todesstrafe. „Wenn das Volk entscheiden darf, führt es den Galgen wieder ein“, heißt es. Das ist Blödsinn. Erstens sind wir darüber längst hinweg, und zweitens wird die Kammer der Freien Bürger von einem Ausgleicher geleitet. Für ihn gelten die oben genannten Ansprüche. Selbst wenn jemand einen Antrag auf Todesstrafe einreichen sollte, würde ihn der Ausgleicher unter Hinweis auf die humanitären Grundwerte ablehnen. Problem gelöst.

Fazit: Ausgleicher und Awarokratie ist ein Buch, das in die Zukunft weist. Viele Menschen sind unzufrieden mit dem derzeitigen Zustand unserer Demokratie. Sie wollen keinen Systemwechsel, aber sie wollen Verbesserungen. Sie wollen mehr Mitbestimmung und mehr Ausgeglichenheit in unserer Gesellschaft. Konrad Pilger hat einige brillante Ideen entwickelt, die mit Sicherheit umgesetzt werden. Vielleicht nicht heute oder morgen, vielleicht auch nicht unter den Begriffen, die er gewählt hat, aber die Demokratie wird sich erneuern.

Konrad Pilger, Ausgleicher und Awarokratie, Scheinwerfer Verlag, 104 Seiten, Taschenbuch EUR 7,99, E-Book EUR 5,99 
Weitere Infos unter: www.scheinwerfer-verlag.com 


Dienstag, 4. Februar 2020

Kleine Buchmesse im Neckartal 2020


Die diesjährige "Kleine Buchmesse im Neckartal" findet am 7. und 8.3.20 in Neckarsteinach statt, im Bürgerhaus "Zum Schwanen", Neckarstraße 42 (unten am Fluss). 
Am Samstag, 7.3. lesen dieses Mal von der LitOff Ingrid Samel aus ihrem dann neu erschienenen Roman Julia am Eisenofen und Olga Manj aus ihrem ebenfalls neuen farbig illustrierten Lyrikband Gedichte einer Ausstellung. Anschließend liest Frank Barsch (mit der LitOff befreundeter Autor) aus seinem Roman Harry, der Sommer und ich. Beginn ist um 17 Uhr auf dem Leseschiff (finale Lesung der Buchmesse am Samstag!). 
Der Eintritt zur Messe und zu den Lesungen ist wie immer frei.


Frank Barsch
Harry, der Sommer und ich

Roman
Der Harz: Mythen, Hexen, Prominenz, ein romantisches Abenteuer. Das war schon zu Zeiten von Heinrich Heine so. Doch was kommt dabei heraus, wenn man Heines Erzählung und seine Sichtweise in die Gegenwart überträgt? Eine völlig verrückte Geschichte. Eine Reise, die sich beim Schreiben selbständig macht und zu einem Abenteuerroman emanzipiert. Einem Roman, in dessen Anspielungen, Satire und Ironie eine tiefere Bedeutung steckt. Heine hätte bestimmt seine Freude daran gehabt.
13,80 EUR / ISBN 978-3-931382-65-0 / 161 S.
Zu beziehen unter www.seidler-verlag.de

Unvollkommenheit - Anne Richter und ihr neuer Roman im Bermudafunk


Im Freien Radio bermudafunk wird am Montag, 10.2. ab 20 Uhr Unvollkommenheit, der neue Roman von Anne Richter vorgestellt (mit Lesung und Interview), in der Sendung „Kopf im Ohr" der VS-Regio-Gruppe Rhein-Neckar, moderiert von Anette Butzmann. Zu empfangen auf 89,6 MHz (Mannheim) und 105,4 MHz (Heidelberg) sowie Kabelfrequenz 107,45 MHz, Live-Stream auf www.bermudafunk.org.

Darum geht es:

"Die Unvollkommenheit des Menschen macht den Unterschied, die schwankenden Stimmungen undscheinbar herkunftslosen Eingebungen." Im Oktober 1988 trifft Marc Weber in Jena ein, wo er sein Studium der Mathematik beginnen will. Unverhofft gerät er in oppositionelle Kreise und begegnet Paul, der ebenfalls Mathematik studierte, aufgrund seiner widerständigen politischen Haltung exmatrikuliert wurde und verbotene Konzerte gibt. Die Freundschaft mit Paul bringt den bislang eher angepassten Marc in existentielle Konflikte. Aber er lernt durch Paul auch Hanka kennen, seine erste große Liebe. Dann kommt der politische Umbruch, er treibt die drei in verschiedene Richtungen: Hanka geht auf Weltreise, Paul nimmt in Hamburg sein Studium wieder auf, Marc bleibt in Jena. Als er Paul einige Zeit darauf in Hamburg besucht, scheint es, als habe sich der ehemalige Oppositionelle - nun anerkannter Mathematiker und mit einer ebenso erfolgreichen Frau zusammenlebend - in einem bürgerlichen Leben eingerichtet. Zufällig entdeckt Marc jedoch, dass Paul weiterhin komponiert, und es wird ihm klar, dass der Freund voller Zweifel an seinem etablierten Leben ist. Marc fragt sich, wie viel von Pauls rebellischem Geist noch übrig ist und fordert ihn heraus, indem er Paul und seine Freundin einlädt, im Sommer mit ihm und Hanka nach Rumänien zu kommen, in ein Land im Übergang, in dem sich noch vorhandene Spuren der Diktatur mit neuen kapitalistischen Ansätzen mischen. Ihre gemeinsame Reise verläuft dann ganz anders als geplant, sie führt zu großen Spannungen und treibt am Ende einen Keil zwischen Marc, Paul und Hanka. Jahre später erhält Marc, inzwischen arrivierter Banker und Risikomanager, einen Anruf von Paul, der nun wieder allein und in prekären Verhältnissen lebt. Seine Arbeit als Mathematiker hat er aufgegeben. Währenddessen schreitet die Finanzkrise unaufhörlich voran und die beiden begegnen sich unter vollkommen veränderten Vorzeichen. Nur Hanka spielt in beider Leben immer noch eine Rolle.

Erschienen im osburg-verlag.de

Samstag, 4. Januar 2020

Unvollkommenheit - Anne Richter stellt neuen Roman vor


Anne Richter liest aus ihrem neuen Roman „Unvollkommenheit“ am Dienstag, 21.1. in der Stadtbücherei Heidelberg, Beginn 19.30 Uhr, Eintritt frei. 
Und am Donnerstag, 30.1. beim Literaturforum im Brecht-Haus, Chausseestraße 125, 10115 Berlin, Beginn 20 Uhr, Eintritt 5,-/3,- EUR.

Weitere Infos zum Buch unter www.jpc.de

Wilhelm Dreischulte liest aus dem Kartoffelkönig


Am Samstag, 11.1. erzählt Wilhelm Dreischulte für Kinder ab drei Jahren das bekannte Märchen vom Kartoffelkönig mit anschließend lustigem Kartoffelstempeln und Singen im Buchladen Lindenhof in Mannheim, Gontardplatz 7.
Beginn ist um 15 Uhr, Eintritt 3,50 EUR inkl. Getränk pro Person. 
Wegen des begrenzten Platzangebots Reservierung empfohlen unter buero@buchladen-lindenhof.de oder 0621-18068718.

Des fangt jo gut aa


Liebe Literaturfreunde,

nun ist das neue Jahr schon wieder ein paar Tage alt. Da wird es doch höchste Zeit für eine Lesung. Finden Sie nicht auch? Na, dann will ich Sie mal nicht enttäuschen.

Am Montag, dem 6. Januar, bin ich im Namen der Autorengruppe „Die Literatur-Offensive e.V." beim Neujahrsempfang der Stadt Mannheim im Rosengarten.
Ab 16:00 Uhr finden Sie mich auf der Bühne im Bruno Schmitz Saal. Dort werde ich in ca. 20 Minuten erklären, warum ich beim neuen Jahr der Ansicht bin: Des fangt jo gut aa.

Wenn Sie Lust und Zeit haben, schauen Sie doch vorbei. Ich würde mich freuen.

Liebe Grüße
Edith Brünnler

Donnerstag, 5. Dezember 2019

O du fröhliche ... Lesung in Ludwigshafen


Liebe Literaturfreunde,

sind Sie auch schon fröhlich, weil bald Weihnachten kommt? Nein? Dann wird es aber höchste Zeit! Fröhlichsein muss man ein wenig üben, sonst klappt es am Ende an den Feiertagen gar nicht so richtig. Allein ist das natürlich schwierig, aber was halten Sie davon, wenn wir es gemeinsam versuchen?

Am Donnerstag, dem 12. Dezember 2019, findet von 19:30 Uhr – 21:00 Uhr in der  Melanchthonkirche, Maxstr. 38 in 67059 Ludwigshafen unser alljährlicher Konzertabend mit Lesung statt.

Bärbel Bähr-Kruljac wird mit ihren einfühlsamen Texten den Rahmen dafür schaffen, ich habe zwei neue Weihnachtsgeschichten geschrieben, die ich Ihnen an diesem Abend vortragen werde und Clara Dicke sorgt mit ihrem Harfenspiel für einen ganz besonderen musikalischen Genuss. Dazu kommt dieses Mal ein Saxophon, denn Überraschungen gehören ja auch zur Weihnachtszeit.
Natürlich gibt es in der Pause wieder alkoholfreien Punsch und alkoholhaltigen Glühwein gegen einen kleinen Obolus.
Der Eintritt ist frei, aber wie ich Sie kenne, wird Ihnen diese Veranstaltung ganz sicher eine Spende wert sein.
Freuen Sie sich auf einen fröhlichen Abend!

Liebe Grüße
Edith Brünnler

Mittwoch, 6. November 2019

Crimi con Cello II in Weinheim



Mit Crimi con Cello II stellen Anette Butzmann und Nils Ehlert die Fortsetzung ihres erfolgreichen und preisgekrönten Programms Crimi con Cello vor. Die spritzig-witzigen Bühnenstücke werden von den Autoren selbst vorgetragen, das Cello ist fester Teil des Programms mit kabarettistischem Einschlag. Neben Musik, einem Quiz und Dramoletten lesen die Autoren kurze Ausschnitte aus ihrem neuen Kriminalroman Null und eins.
Zeit: Samstag, 30. November, 19:30 Uhr
Ort: Lange Kriminacht in der Stadtbibliothek Weinheim, Luisenstr. 5/1, 69469 Weinheim
Eintritt: Infos unter Tel. 06201/9056-12

Literarischer Salon in HD-Rohrbach



Im Jubiläumsjahr 2019 gibt es wieder Literarische Salons mit Diskussionen über unveröffentlichte Texte. Dies ist eine Einladung an alle, die Geschriebenes einer ersten Öffentlichkeit vorstellen wollen. Ziel ist der Austausch kritischer Anregungen und das erste Ausprobieren von Publikumswirksamkeiten in einem Wechselspiel zwischen denen, die lesen, und denen, die hören. Die maximale Lesezeit ist 10 Minuten. Die Abfolge der Lesenden wird ausgewürfelt.
Zeit: Dienstag, 19. November, 19:30 Uhr
Ort: Heidelberg-Rohrbach
Voranmeldung unter 06221/166559 erbeten.

"angerichtet und aufgetischt" in Friesenheim



Die Anthologie der LitOff „angerichtet und aufgetischt“ wird am Freitag, 15.11. in der Stadtteilbibliothek Ludwigshafen-Friesenheim (Spatenstraße 15) ein weiteres Mal präsentiert und ist ebenso weiterhin angefüllt mit feiner Lesekost. Daraus stellen die drei Autor/inn/en Heide-Marie Lauterer, Birgit Heid und Lothar Seidler ihre Texte vor, außerdem hat Edith Brünnler Passendes zum Thema vorzutragen. Beginn ist um 19 Uhr, der Eintritt beträgt 4,-/3,- EUR.

Sonntag, 6. Oktober 2019

Lesung: Das Bestsellerprojekt von Heide-Marie Lauterer


Freitag, 25. Oktober 2019
Heidelberg
Was ist Erfolg? Geld, Anerkennung, die Veröffentlichung eines Bestsellers? Oder was sonst? Carlo, Libella und Kevin haben auf diese Frage unterschiedliche Antworten. Schauplätze sind Heidelberg-Neuenheim, Bristol und Wales. Wird der Autor Carlo Witz mit seinem Bestsellerprojekt die lästige Schriftstellerkonkurrenz aus dem Weg schlagen? Und wie ergeht es den anderen?
Heide-Marie Lauterer: Das Bestsellerprojekt – Roman, ISBN 978-3-945191-48-4

Zeit: 18 Uhr
Ort: im Caffé Auszeit, Heidelberg, Schulzengasse 11.
Eintritt frei.

 

Die LitOff im Essighaus Heidelberg


Dienstag, 15. Oktober 2019
Heidelberg-Altstadt
Zum 30-jährigen Jubiläum kehrt die LitOff an eine frühere Wirkstätte zurück und eröffnet wieder einmal das Forum für alle literarisch Interessierten, Lesende mit eigenen (unver-öffentlichten) Texten sind willkommen. Ziel der Textdiskussion ist der Austausch kritischer Anregungen und das erste Ausprobieren von Publikumswirksamkeiten. Wertungen wie »Scheiße« oder »schön« sind zu unterlassen (oder zumindest genau zu begründen).
Zeit: 19.30 Uhr
Ort: Heidelberg, Plöck 97, Gaststätte Essighaus.
Eintritt frei.

Poetry Slam in Ingelheim


Liebe Literaturfreunde,

haben Sie schon was vor am Wochenende? Nein? Am besten den ganzen Tag verschlafen? Alles ist grau in grau und Regen angesagt? Dann nichts wie raus aus der Depri-Falle!

Am
Samstag, dem 12.10.2019, um 20:00 Uhr findet in der kING Kultur- und Kongresshalle, Fridtjof-Nansen-Platz 5 in 55218 Ingelheim bei Mainz der Poetry Slam der „Kleinkunst-Bühne" statt.

Am Sonntag, dem 13.10.2019, von 14:00 – 17:00 Uhr gibt's einen Mundart Poetry Slam inkl. Rap-Battle im Landgasthof Bischof, Simpert-Krämer-Str.24 in 86476 Neuburg an der Kammel, Ortsteil Edelstetten. Veranstaltet wird er vom Verein „Schwäbisches Literaturschloss Edelstetten".

Ich mache bei beiden Slams mit und würde mich sehr freuen, wenn wir uns dort sehen.
Die Moderation übernimmt HANZ,
einer der erfahrensten Slam-Moderatoren Deutschlands. Da bleibt kein Auge trocken und schon gar kein Platz für trübselige Stimmung.
Machen Sie doch mal was Neues – kommen Sie zum Poetry Slam! Sie werden sehen, es gefällt Ihnen.

Liebe Grüße
Edith Brünnler

Feine Lesekost zum Jubiläum


Liebe Literaturfreunde,

anlässlich ihres 30-jährigen Jubiläums serviert die Autorengruppe "Die Literatur-Offensive" am Donnerstag, dem 10. Oktober 2019, um 20:00 Uhr kulinarische Eindrücke und feine Lesekost in der Stadtbibliothek am Heinrich-Heine-Platz 10 in 76829 Landau.
Der Eintritt beträgt 6 €, ermäßigt 3 €.  

Hören Sie Texte über das Schicksal von Rippchen mit Sauerkraut, die Folgen einer lukullischen Werbeunterbrechung und die Umständlichkeiten bei der Getränkeauswahl. Erleben Sie ein Abendessen mit einer ausgeflippten Dame und schnuppern Sie am Geist in der Flasche.
Auch ich werde meinen Senf dazugeben.

Da kann ich nur sagen: "Wohl bekomm's!"

Liebe Grüße
Edith Brünnler

Sonntag, 29. September 2019

Crimi con Cello in Walldorf


Mit Crimi con Cello II stellen Anette Butzmann und Nils Ehlert die Fortsetzung ihres erfolgreichen und preisgekrönten Programms Crimi con Cello vor. Die spritzig-witzigen Bühnenstücke werden von den Autoren selbst vorgetragen, das Cello ist fester Teil des Programms mit kabarettistischem Einschlag. Neben Musik, einem Quiz und Dramoletten lesen die Autoren kurze Ausschnitte aus ihrem neuen Kriminalroman Null und eins.
Die Vorstellung findet zusammen mit Claudia Schmid statt, sie liest aus Ihrem aktuellen Buch »Mörderische Bergstraße«.

Zeit: Freitag, 4. Oktober, 20.00 Uhr
Ort: Sparkasse Heidelberg, Filiale Walldorf, 69190 Walldorf, Hauptstraße 96, Infos und Reservierung: Tel. 0621/2936564
Eintritt 8/10 €

Montag, 8. Juli 2019

Literarische Radtour in Mannheim


Der Buchladen Lindenhof bietet am Samstag, 20.7. in Mannheim eine literarische Radtour an.
Wir treffen uns um 15 Uhr am Buchladen Lindenhof (Gontardplatz 7) und fahren entspannt zu fünf Leseorten im Waldpark. In schönster Umgebung lesen AutorInnen und Autoren der Gruppe "Die Literatur-Offensive" aus Heidelberg. Ihre textlichen Ein- und Aussichten beschäftigen sich mit Freundschaft, Natur, Auf- und Absteigen und allerlei mehr.
Nach der zweistündigen Textfahrt laden wir Sie abschließend ein zu Snacks und Getränken im Buchladen.
Wir freuen uns auf einen lockeren Sommertag auf Rädern.

Damit wir die Anzahl der Getränke und Snacks abschätzen können, bitten wir um Ihre Anmeldung unter Telefon 0621 - 18068718, E-Mail: buero@buchladen-lindenhof.de.

Wir bitten um Verständnis, dass wir für unseren kleinen Ausflug keine Haftung übernehmen können.

Eintritt: 8 Euro, inkl. Snacks und Getränke